A14: Verkehr wechselt auf Neubau – Altbrücke soll zum Teil gesprengt werden

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Archivbild/Februar 2025 Sören Müller

Grimma. Beim Neubau der Muldebrücke im Zuge der Autobahn 14 bei Grimma rückt ein wichtiger Meilenstein näher:

Nach Angaben der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) befinden sich die Arbeiten an der Behelfsumfahrung in der Schlussphase. Ziel ist es, die neue Richtungsfahrbahn Nossen Anfang August 2026 für den Verkehr freizugeben.

Derzeit werden auf dem Bauwerk die Abdichtung und der Fahrbahnbelag hergestellt. Parallel dazu laufen Asphaltierungsarbeiten an den Straßenanschlüssen sowie die Montage von Schutzplanken und Fahrbahnmarkierungen. Nach der geplanten Inbetriebnahme der Richtungsfahrbahn Nossen soll Ende August 2026 auch die Richtungsfahrbahn Leipzig folgen. Voraussetzung dafür ist die Fertigstellung der erforderlichen Mittelstreifenüberfahrten.

Mit der Verkehrsfreigabe beginnt zugleich die nächste Bauphase. Ab September 2026 soll der Rückbau des bestehenden Brückenbauwerks starten. Zunächst werden Fahrbahnbelag, Geländer und Schutzplanken entfernt. Anschließend sollen die Betonfahrbahnplatten ausgehoben sowie die stählernen Überbauträger über der Mulde getrennt und herausgehoben werden.

Für die westlich der Mulde gelegenen Brückenteile ist nach aktuellem Stand ein Sprengabbruch vorgesehen. Die konkreten Abläufe und Termine werden derzeit noch abgestimmt. Bis Ende 2026 sollen der Überbau und die Pfeiler in diesem Bereich vollständig beseitigt sein.

Direkt im Anschluss startet die nächste Etappe des Großprojekts. Ab Januar 2027 ist der Neubau der zweiten Brückenhälfte für die Richtungsfahrbahn Leipzig vorgesehen.

Während der Bauarbeiten soll der Verkehr auf der A14 weiterhin grundsätzlich mit jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechterhalten werden. Einschränkungen gibt es jedoch auf der unter dem Bauwerk verlaufenden Staatsstraße 11 zwischen Grimma und Nerchau. Aus Sicherheitsgründen muss die Strecke für die Abbrucharbeiten ab Sommer 2026 gesperrt werden. Weitere Details zu den geplanten Maßnahmen sowie konkrete Termine für den Abriss will die DEGES nach Abschluss der laufenden Abstimmungen bekanntgeben.