Verfolgungsjagd von Grimma nach Leipzig – Fahrer gestellt

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Grimma/Dürrweitzschen/Leipzig. Über mehrere Kilometer kam es Sonntagabend zu einer Verfolgungsjagd.

Sonntagabend fiel einer Streife des Polizeireviers Grimma an einer Tankstelle im Apfelweg in Dürrweitzschen ein mit eingeschaltetem Standlicht haltender Audi A4 auf. Als die Polizisten diesen kontrollieren wollten, fuhr der Pkw los.

Der Fahrer flüchtete laut Angaben der Polizeidirektion Leipzig mit überhöhter Geschwindigkeit über Ostrau auf die Autobahn 14 in Richtung Magdeburg. Die Polizeibeamten fuhren ihm hinterher. Das polizeiliche Anhaltesignal ignorierte demzufolge der Fahrer. Auf der Autobahn brach der Kontakt zu dem Audi zwischenzeitlich ab. Ein Streifenwagen des Autobahnpolizeireviers stellte das Fahrzeug wenig später in Höhe von Deditz fest. Dort entzog sich der Fahrer erneut der Kontrolle. Er verließ an der Anschlussstelle Nord die Autobahn und flüchtete weiter über Landstraßen zum Grabschützer See. Dort verließ er das Fahrzeug und versuchte zu Fuß zu entkommen.

Alarmierte Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Nord und des Einsatzzuges konnten den Tatverdächtigen (26, deutsch) kurze Zeit später im nahen Umfeld stellen. Er war laut Polizei nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Kokain. In der Nähe des Feststellortes fanden die Beamten eine Cliptüte mit einer weißen Substanz und stellten diese sicher. Ein Staatsanwalt ordnete die Beschlagnahme des Audi an. Nachdem mit dem 26-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt wurde, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, einer Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten

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