Breitbandausbau: Drohnen nehmen Gebiet östlich der Mulde ins Visier

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Die Vermessung im Zuge des Breitbandausbaus in Grimma und den Ortsteilen erfolgt im derzeit im sechsten Abschnitt.

Das Unternehmen DIMAnet aus Halle, welches vom Tiefbauamt der Stadt Grimma für die Breitbandplanung beauftragte wurde, vermisst die Fläche zwischen Grottewitz und Höfgen beziehungsweise zwischen Neunitz und Zaschwitz mit speziellen Drohnen. Folgende Ortsteile rücken im sechsten Abschnitt in den Fokus: Bröhsen, Deditz, Döben, Dorna, Golzern, Grechwitz, Grottewitz, Höfgen, Kaditzsch, Neunitz, Naundorf, Schkortitz und Zaschwitz.

In einer Flughöhe von rund 80 Meter und einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h werden die Drohnen über die Ortschaften, über Gewerbegebiete und Wald- und Feldflächen gesteuert. Im Januar soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Somit werden auch wichtige Erkenntnisse zur Abschätzung der baulichen Machbarkeit und zur möglichen Schadensdokumentation gewonnen. Der Fokus liegt dabei natürlich auf den örtlichen Begebenheiten. Die Bilddaten der Vermessungsflüge werden ausschließlich für den Breitbandausbau verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Alle notwendigen Genehmigungen wurden bei den Behörden und der Kommune eingeholt. Im November erfolgte die Vermessung des östlichen Gemeindeteils rund um Mutzschen.

Der Breitbandausbau in Grimma kostet rund 51 Millionen Euro und wird durch die Bundesförderung Breitband des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, und durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert. Projektträger des Bundes ist das Unternehmen pwc. Als Planungsbüro koordiniert die Firma DIMAnet gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Grimma den Ausbau. Pächter des Netzes ist die Vodafone GmbH.

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