9-jähriges Kind vom Hund gebissen

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1967

Köhra. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag wurde in Köhra ein kleiner Junge von einem Hund gebissen.

Zu diesem Zeitpunkt wusste die Polizei noch rein gar nichts von dem Vorfall, erst als der Vater, sehr viel später, die Besitzerin (55) des kleineren Hundes um eine Kopie des Impfstatus ihres Tieres bat, wurden die Ordnungshüter eingeschaltet. Dabei ist unverständlich, wieso es überhaupt so weit kommen musste, schildert die Polizei den Vorfall. Das Kind wurde demnach nach dem Biss durch die Eltern ins Krankenhaus gebracht, wo eine Sehnenverletzung der Hand festgestellt wurde, die operativ behandelt werden musste.

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Der Arzt bat hiernach um Einsichtnahme in den Impfausweis des Hundes, um abzuklären, ob das Kind vorsorglich ebenfalls weitere Impfungen erhalten solle. Der Vater des Jungen wollte nun die erforderlichen Informationen von der 55-Jährigen besorgen, diese zeigte sich jedoch vollkommen uneinsichtig und bestand felsenfest auf der Meinung, ihr Hund habe den Jungen nicht gebissen, er könne sich auch anderweitig verletzt haben.

Kopfschüttelnd erschienen die Polizisten sodann an der Wohnung der Hundebesitzerin und ordnete die zwangsweise Einsichtnahme in den Impfausweis des Hundes an. Hiernach fuhr der Vater des Jungen umgehend zurück ins Krankenhaus und die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 55-Jährige.

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