Wenn Hilfe nicht mehr durchkommt: Ordnungsamt beklagt zugestellte Straßen

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Grimma. Wenn jede Sekunde zählt, sind zugeparkte Straßen ein großes Hindernis. Feuerwehr und Rettungsdienste beklagen mangelnde Verkehrsdisziplin in den Wohnstraßen.

Gerade in engen Wohnsiedlungen wie in Grimma-West oder in Neubausiedlungen fällt es besonders auf, dass Fahrzeuge nicht in Garageneinfahrten oder Carports abgestellt werden, sondern an den Fahrbahnrand geparkt werden. Der Zick-Zack-Kurs stößt auch bei Entsorgungsfahrzeugen, Bussen und Lieferanten auf Verdruss. „Vor allem am Abend und in der Nacht fallen die Engpässe auf. In manchen 30er-Zonen werden nicht einmal mehr die 3,50 Meter Mindestabstand eingehalten“, meldete das Straßenverkehrsamt der Stadt Grimma.

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Oft ist der Grund, dass die Bewohner des Hauses mehrere Fahrzeuge besitzen und diese dann am Straßenrand stehen, oder die Garage mit anderen Sachen belegt ist. Doch das Problem mit dem gleichgültigen Parken trifft auch auf die sogenannten Feuerwehrabstellflächen zu. Um in einem Gefahrenfall, die Drehleiter als Rettungsweg zu nutzen, sind die mit Halteverbot gekennzeichneten Flächen unbedingt freizuhalten. Das Halteverbot gilt auch für Wendehammer. Das falsche Verhalten im Straßenverkehr wird nach Straßenverkehrsordnung geahndet. Es drohen Bußgelder. Richtig teuer wird es, wenn der Wagen die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge behindert.

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