Großer Zustrom zum Eröffnungsfest des neuen Rotkreuz-Zentrum Muldental

Trotz hoher Temperaturen über 30 Grad kamen am 19. Juni über 1000 Besucher zum großen Eröffnungsfest

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Foto: DRK-Muldental

Wurzen. Bewegungsparcours, Anatomie-Puzzle, Alterssimulator, Rettungswagen, Blaulicht-Technik und jede Menge weitere Mitmach-Stationen warteten zum großen Eröffnungsfest des Rotkreuz-Zentrum Muldental, darauf von Groß und Klein erkundet zu werden.

Trotz der tropischen Temperaturen weit über 30 Grad strömten ab 10 Uhr viele Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände in der Nischwitzer Breite in Wurzen.

Die zahlreichen Mitmach-Angebote wurden von den vielen haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuz-Mitarbeitenden mit viel Kreativität und Herzblut vorbereitet und präsentiert. Im Laufe des Tages folgte ein Highlight nach dem anderen: von Kinder-Verbandsstation über Alterssimulator und Bewegungsparcours, Fahrdienst-Shuttle, Entdeckungen in Rettungs- und Krankentransportwagen, Blaulicht-Technikschau, Knotenkunde mit der Wasserwacht, Bastel- und Experimentierstrecke u.v.m.. Rotkreuz-Arbeit und ehrenamtliches Engagement zum Anfassen und Entdecken machte Jung und Alt Lust auf mehr und so gab es reges Interesse an Informationen, welche Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen es beim DRK Muldental gibt.

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Für das leiblich Wohl sorgten während der Veranstaltung ehrenamtlichen Helfer-Helden der Versorgungskomponente des Katastrophenschutzes.  Seit dem frühen Morgenstunden wurden in der Feldküche mehr als 500 Portionen Nudeln mit Gulasch gekocht, die großen Anklang bei den Besuchern fanden. Über 35 Kuchen, von ehren- und hauptamtlichen Rotkreuzlern gebacken – bot das Jugendrotkreuz zum Verkauf und auch das „anona-Eis“ fand riesigen Zuspruch. Alle diese Einnahmen kommen der Rotkreuzarbeit und unterschiedlichen Spendenprojekten zugute.

So gab es auf der Bühne einen besonders emotionalen Moment, als im Rahmen einer Liveschaltung zum DRK Muldental Partner-Hilfsprojekt „AfricaAminiAlama“ nach Tansania ein Spendenscheck für die medizinische Behandlung von Kindern übergeben werden konnte. Der Kontakt zu diesem Projekt entstand durch langjähriges persönliches Engagement von DRK-Kreisverbandsarzt Matthias Mühl, der gemeinsam mit seiner Frau aktiv am Aufbau der Krankenstation mitgearbeitet hat.

Groß war das Interesse der Besucher an den regelmäßigen Führungen durch die modernen, umweltorientiert errichteten Funktionsgebäude. Neben der Geschäftsstelle des DRK Kreisverbandes befinden im neuen Dienstleistungszentrum auch Schulungs- und Ausbildungsräume für Erste-Hilfe-Kurse sowie die DRK-Fahrdienstzentrale.
Mit dem Gemeinschaftszentrum haben erstmals alle ehrenamtlichen Gemeinschaften des DRK Muldental – ob Jugendrotkreuz, Wasserwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit und Katastrophenschutz – multifunktionale Räumlichkeiten für gemeinsame Ausbildungen, Übungen und Gruppentreffen. Vor allem die sich anschließende 745qm große Halle, in der die gesamte Einsatztechnik und sämtliche Ausstattung und Material der Bereitschaften des DRK Muldental zentral bereitsteht, ist eine hervorragende Basis für die schnelle Reaktionsfähigkeit im Einsatzfall geschaffen.

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Von dieser Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes und der Wasserwacht konnten sich die Besucher am Nachmittag im Rahmen einer beeindruckenden Schauübung überzeugen. Hier wurde deutlich, welche Leistung von den Helfer-Helden in solchen Einsätzen abverlangt werden und welche Verantwortung sie bereit sind zu übernehmen. Angeregt von dieser Vorführung wurden noch direkt vor Ort Gespräche mit interessierten Besuchern geführt, welche Möglichkeiten bestehen, selbst ein Teil dieser Helfer-Helden-Gemeinschaften zu werden.

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