Wie geht es mit den Ampelanlagen an der A14 weiter?

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Foto: Sören Müller

Grimma/Klinga/Naunhof. An der A14-Anschlussstelle Naunhof gibt es eine provisorische Ampelanlage und in Klinga und Grimma wurden solche geplant oder in Betracht gezogen. Wie ist der Stand der Dinge?

Die temporäre Ampelanlage an der Anschlussstelle Naunhof der A 14 wurde Mitte 2020 in Betrieb genommen. „Die Grundlage war ein Antrag der Unfallkommission des Landkreises Leipziger Land, der in diesem Bereich gehäuft Abbiegeunfälle festgestellt hat.„, informiert Tino Möhring, Pressesprecher der Autobahn GmbH des Bundes auf Anfrage.

Die Ampelanlage habe demzufolge dafür gesorgt, dass dieser Unfalltyp nicht mehr auftrette und die Anschlussstelle Naunhof somit keine Unfallhäufungsstelle mehr sei. „Aktuell befinden wir uns mit den beteiligten Trägern öffentlicher Belange (Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Landkreis Leipziger Land, Autobahnpolizei, Autobahnmeisterei) in Gesprächen über das weitere Vorgehen.“

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Bei den Anschlussstellen Grimma und Klinga war ebenfalls eine Ampelanlage als mögliche Lösung untersucht worden, um die Anzahl der dort auftretenden Unfälle zu reduzieren. „Hier hat die zuständige Unfallkommission jedoch bauliche Veränderungen im Bereich der Rampen favorisiert, was beispielsweise die Wegnahme sogenannter Dreiecksinseln im Bereich der Auf-/Ausfahrrampen umfasst. Dies führte ebenfalls zu einer deutlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit und es war an diesen Anschlussstellen keine Ampel erforderlich.„, so Möhring weiter. „Es muss festgehalten werden, dass die drei Anschlussstellen weder baulich noch von ihrer Verkehrsbelastung her identisch sind und deshalb jeweils einer individuellen Lösung bedurften.“

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