Das Einmaleins der Wundversorgung – Damit die Sommer-Aktivitäten in guter Erinnerung bleiben

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Foto: djd/Bayer AG/Getty Images/Cultura RF

Für die Meisten ist der Sommer die Jahreszeit der Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern, Rad- oder Skateboardfahren oder auch Ausflüge zum See, Grillen oder Picknicken. Doch bei all diesen Freizeitaktivitäten kann es auch schnell mal zu einer kleinen Verletzung kommen. Um Infektionen oder unschöne Narbenbildung zu verhindern, sollten solche Wunden sofort sachgemäß behandelt werden. Diese Tipps helfen, die Art der Wunde zu erkennen und sie dann mit der passenden Behandlung zu versorgen.

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Oberflächliche Schürfwunden:

Bei Schürfwunden sind in der Regel nur die oberen Hautschichten verletzt. Diese Wundart blutet wenig, klafft nicht und heilt von außen nach innen. Daher ist hier eine Heilung an der frischen Luft ohne speziellen Verband oder Pflaster angemessen. Zunächst gilt es, die betroffene Stelle gründlich mit Wasser zu reinigen. Wenn möglich, verwendet man dazu einen sauberen Schwamm sowie eine Pinzette, um kleine Steinchen zu entfernen. Anschließend wird die gesamte Wunde mit Desinfektionsspray unter Berücksichtigung der Einwirk- und Trockenzeit keimfrei gemacht. Sobald nichts mehr blutet oder nässt, kann man abschließend zum Beispiel die antiseptische Wundcreme von Bepanthen auftragen.

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Tiefere Schürfwunden und Schnittverletzungen:

Auch tiefere Schürfwunden und Schnittverletzungen werden zunächst gründlich gereinigt und desinfiziert. Doch weil hier auch die unteren Hautschichten verletzt sind, blutet die Wunde häufig zunächst etwas stärker. Hier empfiehlt es sich, nach der Blutungsstillung ein spezielles Pflaster anzubringen, das für ein feuchtes Milieu sorgt. So kann man die Wundheilung von innen nach außen unterstützen und einer Narbenbildung entgegenwirken.

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Dauerhaft sichtbare Spuren reduzieren:

Bei Wunden, die klaffen, bei denen Hautschichten wie weggeklappt aussehen oder die von Tieren stammen, sollte in jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um Infektionen zu vermeiden.
Dem Entstehen von unschönen, roten, erhabenen Narben lässt sich zudem durch regelmäßige Massage, kombiniert mit speziellen Präparaten wie etwa einem Gel auf Silikonbasis, vorbeugen. Die Massage sollte jedoch frühestens beginnen, wenn der Schorf abgefallen ist und die vollständig geschlossene Wunde hellrosa und erhaben aussieht.

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Erste-Hilfe-Kit zur Wundversorgung

Ob aufgeschürftes Knie oder kleine Schnittverletzung – mit einem gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Kit lassen sich solche Wunden gut behandeln. Neben verschiedenen Pflastern gehört auch eine Wund- und Heilsalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol dazu, der die natürliche Wundheilung unterstützt. Gut geeignet für die Narbenbehandlung bei tieferen Schürfwunden und Schnittverletzungen ist etwa das Bepanthen Narben-Gel. Durch das im Gel enthaltene Silikon und den integrierten Massageroller kann es bei regelmäßiger Anwendung dazu beitragen, dass die Narbe flacher, blasser und weicher erscheint. Auch eventuell auftretender Juckreiz und Spannungen können durch die Anwendung gelindert werden.

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Text: djd

 

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