Fischer-Art ziert Giebel im „Dorf der Sinne“

Der „Kunstgarten Nr. ZWO“ ist um ein gigantisches Kunstwerk reicher.

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Foto: Olav Chemnitz

Höfgen. Der renommierte Leipziger Künstler Michael Fischer-Art gestaltete in den letzten Wochen einen Giebel des AWO-Wohnverbundes für Menschen mit Behinderung in Höfgen mit seinen charakteristischen Comic-Figuren.

In der Wohnanlage staunen und erfreuen wir uns über das 50 Quadratmeter große Kunstwerk: Sicht auf Mensch, Welt und Kosmos“, sagt Olav Chemnitz, Einrichtungsleiter des Wohnverbundes Höfgen. Für seine kreativen Leistungen hat der Künstler keinen Cent verlangt. Die Farben sponserte die Grimmaer Zahnärztin Annett Böhm.

Sie war es auch, die den Kontakt zum Künstler knüpfte. „Michael Fischer-Art fühlte sich sehr wohl bei uns. Für ihn war es eine Ehre mit seiner Kunst Freude zu schenken“, bestätigt Olav Chemnitz. „Michael Fischer schätzt die Arbeit des Pflegepersonals“, denn er sammelte Ende der 1980er Jahre selbst Erfahrung in einer Pflegeeinrichtung. „Für die Bewohnerinnen und Bewohner, die in Höfgen zur Miete wohnen, unterstreicht das Kunstwerk die Lebensfreude und die Authentizität, die in der Einrichtung herrschen“, so der Einrichtungsleiter. Im „Dorf der Sinne“ lässt sich immer wieder etwas Neues entdecken. So bereichert unter anderem der „Ton- Kubus“ den Kunstgarten Nr. ZWO, eine Aktion mit den Künstlern Brigida und Wolfgang Böttcher aus Muschwitz in Sachsen-Anhalt, die sich seit 1993 mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aus Höfgen verbunden fühlen.

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