Klein aber fein! – Weihnachtsbaum in Grimma aufgestellt

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Fotos: Sören Müller

Grimma. Trotz Coronapandemie gibt´s auch in Grimma in diesem Jahr einen Weinachtsbaum.

Kurz nach acht Uhr wurde die etwa neun Meter hohe Fichte auf einem Grundstück eines anonymen Spenders in Leipnitz ´geschlagen. Eine dreiviertel Stunde später traf der Transport bereits auf dem Grimmaer Markt ein. Durch Mitarbeiter des Bauhofes und des Transportunternehmens Kauerauf wurde der Baum dann binnen weniger Minuten an seinem Bestimmungsort verankert.

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Zwar fällt der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr aus, dennoch wollten wir den weihnachtlichen Glanz in die Altstadtt bringen damit sich Besucher und Spaziergänger darasn erfreuen können„, so Bauhofchef Stefan Schuricht. „Und die Kosten hielten sich zu den sonst meist um die 12-15 Meter hohen Bäume vergleichsweise auch gering„, ergänzt Oberbürgermeister Matthias Berger. In den nächsten Tagen erhält der Baum dann noch Schmuck und Beleuchtung.

Update: In diesem Jahr ist alles ein bisschen anders. Da der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht stattfindet, wurde ein Idee laut, die Altstadt durch bürgerschaftlicher Engagement noch stimmungsvoller zu schmücken. Der Vorschlag fand Gehör. Ende der 48. Kalenderwoche soll die Aktion starten. Der kommunale Bauhof liefert ab 25. November rund 50 Nadelbäume an und verteilt diese rund um den Markt und den angrenzenden Straßen. Die Bäume an den Straßenlampen und Blumenbeeten können mit Strohsternen und Plastikkugeln geschmückt werden. Zudem stehen die Geländer des Rathauses und der Rathausgalerie zur Verfügung.  Jeder kann individuell, ohne dass man sich begegnet einen Teil dazu beitragen. Einzige Ausnahme: Dekorationsartikel aus Glas sind nicht gestattet.

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Die Anwohner können mit Lichtern in ihren Fenstern zusätzlich zum Lichterglanz beitragen. Auch das Stadthaus und das Rathaus werden wieder stimmungsvoll in der Adventszeit beleuchtet. Die Grimmaer Kindereinrichtungen gestalten Märchenhütten. Das sind kleine Markthütten (ca. 1×1 Meter), die mit einer Acrylglasscheibe versehen sind. Im Inneren wird eine Szene aus einem bekannten Märchen mit Puppen und Pappmaché gezeigt. Die Wochenmärkte finden auch im Dezember statt.

Zur Absage des Weihnachtmarktes
In diesem Jahr sorgen strahlende Lichter, eine geschmückte Altstadt und einladende Geschäfte für eine vorweihnachtliche Vorfreude auf die Festtage – nur diesmal ohne Markttreiben. Die Stadtverwaltung hat sich schweren Herzens dazu entschlossen, den Grimmaer Weihnachtsmarkt für dieses Jahr abzusagen. Mit der bis 30. November geltenden Corona-Schutz-Verordnung sind Weihnachtsmärkte untersagt. Dass es in Anbetracht steigender Infektionszahlen im Dezember zu Lockerungen der derzeit geltenden Einschränkungen kommen wird, ist nicht abschätzbar. Aus Verantwortung und zum Schutz aller ist es der einzig vernünftige Schritt. Die Altstadt wird dennoch festlich geschmückt, die Lichterketten leuchten, es wird einen kleinen Märchenwald geben. „Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst. Um unsere Bürgerinnen und Bürger auf die besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen, haben wir lange an der Umsetzung festgehalten. Doch unter den gegebenen Umständen geht die Gesundheit von uns allen vor“, so Oberbürgermeister Matthias Berger.

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