Fünf Verletzte bei Unfall mit Funkstreifenwagen

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Symbolbild/pixabay

Erzgebirgskreis. Aufgrund einer Auseinandersetzung in der Schneeberger Asylunterkunft, bei der nach Erstmeldung auch Messer im Spiel gewesen sein sollen, begaben sich zwei Funkstreifenwagen-Besatzungen unter Verwendung von Blaulicht und Sondersignal nach Schneeberg.

Die VW-Streifenwagen fuhren dabei die Auer Straße in Bad Schlema entlang. Vor den Beamten befand sich ein Pkw Renault, dessen Fahrer (78) von der Auer Straße nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen wollte. Als der erste Funkstreifenwagen den Renault überholte, kam es zum Zusammenstoß mit dem in diesem Moment abbiegenden Auto des 78-Jährigen.

Infolge der Kollision wurden der Renault-Fahrer, seine Beifahrerin (81) sowie zwei Beamte (38, 40) im Funkstreifenwagen leicht verletzt. Eine dritte Polizistin (20), die sich ebenfalls im verunfallten Streifenwagen befand, musste aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

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Der entstandene Sachschaden an den Autos wurde auf insgesamt rund 20.000 Euro geschätzt. Zur konkreten Unfallursache laufen derzeit die Ermittlungen. Die Auer Straße war bis gegen 16.30 Uhr voll gesperrt. Hinsichtlich der einsatzursächlichen Auseinandersetzung in der Schneeberger Asylunterkunft in der Alten Hohen Straße bestätigte sich letztlich anderen eingesetzten Beamten die Erstmeldung. Gegen 12.00 Uhr waren zwei Bewohner (26/libanesische Staatsangehörigkeit sowie 27/ungeklärte Staatsangehörigkeit) der Unterkunft aneinandergeraten und in der Folge mit Messer aufeinander losgegangen. Dabei erlitt der Jüngere Verletzungen, welche von Rettungskräften vor Ort ambulant versorgt werden mussten.

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