Sachsen erreicht 600-Millionen-Euro-Marke beim „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“

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Sachsen.Sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben beim „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die 600-Millionen-Euro-Marke erreicht. Im bundesdeutschen Vergleich liegen Antragsteller aus dem Freistaat Sachsen damit weiterhin auf Platz zwei hinter Baden-Württemberg. „Sachsen muss als wachsender Innovationsstandort den Vergleich mit anderen Ländern nicht scheuen. Sächsische Unternehmen mit ihren hochqualifizierten Fachkräften sind in vielen traditionellen Bereichen aber auch in wichtigen Zukunftsfeldern aktiv und erfolgreich. Die sehr gute Teilnahme unserer Unternehmen und Forschungseinrichtungen am ZIM ist ein weiterer Beweis dafür“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. Erst im Mai 2014 hatte das damals noch für Technologiepolitik zuständige Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Erreichen der 500-Millionen-Euro-Marke bekannt gegeben. Damit haben sächsische Antragsteller innerhalb von nur zehn Monaten weitere 100 Millionen Euro aus der Technologieförderung des Bundes einwerben können – so viel wie noch nie zuvor in einer so kurzen Zeitspanne.

Unter den jüngst bewilligten Projekten ist das Vorhaben der Dresdner DIAS Infrared GmbH. „Mit den Mitteln des Bundes werden wir Infrarotkameras für berührungslose Temperaturmessungen im Bereich von 300 °C bis 3000 °C entwickeln. Diese kommen dann u.a. in der Metall- und Glasindustrie zum Einsatz“, sagt Prof. Dr. Günter Hofmann, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.
Die DIAS Infrared GmbH entwickelt und fertigt u.a. hochwertige Wärmebildkameras. Das 1992 gegründete Unternehmen beschäftigt 50 hochqualifizierte Mitarbeiter, davon nahezu die Hälfte in Forschung und Entwicklung. Hintergrund:
Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit ihnen kooperierende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen.
Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützt werden. Bis zum Jahresende 2014 wurden für rund 28.000 Vorhaben Fördermittel in Höhe von 3,8 Milliarden Euro bewilligt.

Quelle: PM Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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