Eilsitzung des Naunhofer Stadtrates zur Streiksituation

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Foto: Archivbild/pixabay

Naunhof. Ab Mittwoch steht die Kommunalverwaltung der Parthestadt im 3-tägigen Streik. Auf Antrag der Stadtratsmehrheit gibt es heute Abend eine Sondersitzung im Rathaus.

Beginn der Sitzung im Rathaus  ist 20 Uhr. In der Sitzung soll es Informationen zum Streik geben, über Notbetreuung in den Kindertagesstätten während der Streikzeit und über die rechtliche Vertretung der Stadt Naunhof hinsichtlich der Arbeitskampfmaßnahmen debattiert werden. }Ein konkreter Beschlussantrag liegt bisher offenbar nicht vor, allerdings hatte Sylvio Mahla (UWV) am Montag in den sozialen Netzwerken angekündigt „WIRKLICHE Gründe“ für diesen Streik zu kennen. Sollte der Stadtrat heute Abend nicht überraschend die Verhandlungsaufnahme des Bürgermeisters mit der Gewerkschaft auf den Tisch bringen und damit den Streik kippen, wird sich wohl wenig ändern, denn um geeignete Maßnahmen treffen zu können müsste die Stadtverwaltung morgen regulär arbeiten. Bürgermeister Zocher ist derzeit im Urlaub, sodass der 1. Verhinderungsstellvertreter Dr. Hermann Kinne (CDU) den Vorsitz hat. Die Stadtangestellten sind vom 7. bis 9. September 2016 zunächst zu einem dreitägigen Streik aufgerufen.

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„Jetzt wird es richtig ernst. Die Arbeitgeberseite lässt uns durch die Blockade von Verhandlungen durch den Stadtrat leider keine Wahl“, sagte der Zweite Vorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik Willi Russ am 5. September 2016.

Bereits in der vergangenen Woche hatten die Beschäftigten in einer Urabstimmung mit 95,7 Prozent für die Ausweitung des Arbeitskampfes gestimmt. „Unsere Geduld ist am Ende. Die Verhandlungen über die Einführung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst müssen sofort beginnen – dann können wir die Streiks auch gegebenenfalls wieder aussetzen“, so Russ.

Der dbb kündigte neben dem dreitägigen Streik außerdem eine Protestkundgebung auf dem Naunhofer Marktplatz für den 9. September 2016 um 10 Uhr an. dbb Vize Russ wird bei dieser Gelegenheit erneut zu den Beschäftigten sprechen.

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Eltern müssen sich durch die bestehende Blockadehaltung der Stadtratsmehrheit auf schwierige Zeiten einstellen. 

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