Fridays for Future packt am Wochenende in Grimma an

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Am Samstag, dem 21. September startet Fridays for Future Grimma ihre erste Müllsammelaktion. An diesem Samstag startet die Week4Climate, ist World Cleanup Day und gleichzeitig findet in Grimma die erste Fridays for Future Aktion während des Wochenendes statt.

Losgehen soll es 14 Uhr an der Mulde, am sogenannten Hundestrand an der Hängebrücke. „Wenn da alles sauber ist gehen die Aktivist*innen weiter zum Park, um ein gemeinsames, klimafreundliches (also veganes) Picknick zu halten und den Schwanenteich zu entmüllen.“ , so die Veranstalter. Danach werden die vollen Müllsäcke zum Nikolaiplatz gebracht, wo sie später von der Stadt abgeholt und entsorgt werden sollen. Spätestens 18 Uhr sei die Aktion beendet, aber natürlich könne auch vorher jeder kommen und gehen, wann er will.

Hintergrund: Der World Cleanup Day ist eine globale Bürgerbewegung, bei der letztes Jahr in über 150 Ländern 17.000.000 Menschen gegen das globale Müllproblem die Ärmel hochgekrempelt haben. Dieses Jahr ist der Tag am 21. September neben Leipzig also jetzt auch in Grimma. Da am 20.09. das Klimakabinett der Bundesregierungen tagt und am 23.09. der Climate Action Sumit der UN stattfindet, ist an dem Samstag auch noch Start der Aktionswoche von Fridays for Future mit dem Namen Week4Climate,  nach dem Motto „Sieben Tage, Sieben Themen“ ein Ziel: Die Rettung der Erde.?. Jedem Tag wurde ein Themengebiet mit den Buchstaben von „climate“ zugeteilt, zu dem es dann am jeweiligen Tag in einen oder mehreren Städten Fokusdemos geben wird. Die ersten Aktionen am Samstag finden unter dem Motto „Clean oceans“ statt, weshalb es für die Grimmaer Jugendlichen noch besser gepasst habe, eine Müllsammelaktion zu veranstalten um möglichst viel Müll an der Mulde und dem Schwanenteich zu entfernen.

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Meine Schwester und ich haben dieses Jahr schon beim Subbotnik in Grimma mit ein paar anderen Jugendlichen ca. 8 Müllsäcke aus dem Park geholt. Leider sah es zwei Wochen später wieder fast genauso schlimm aus.“ meint Mira Zieger, eine der Organisatorinnen. „FridaysforFuture-Gegner die nicht wussten wie oft wir sonst noch in unserer Freizeit Müll gesammelt haben, haben uns nach unserer ersten Demo im Internet laut vorgeworfen, nur Schule zu schwänzen und selbst nichts tun zu wollen. Viele meinten, wir sollen mal außerhalb unserer Schulzeit was Sinnvolles machen, wie Müll sammeln zu gehen. Auch wenn wir ohne diese Vorwürfe diese Aktion trotzdem gemacht hätten, ist dieser Tag ideal um ihnen das Gegenteil zu zeigen.

Am Samstag werden nicht so viele Teilnehmer*innen wie zu der Demo am 20.09. erwartet, immerhin ist das ganze recht spontan und es wurde nicht so viel Werbung gemacht.“ Die Organisator*innen hoffen aber, dass trotzdem viele Menschen sie unterstützen kommen und die Ärmel hochkrempeln werden. „Wir wollen Grimma sauber halten und zeigen, was Fridays for Future alles kann. Für Material soll gesorgt werden, aber Gartenhandschuhe oder Greifer kann jeder gerne selbst mit nehmen.

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2 Kommentare

  1. Fridays for Future?
    Dann sollte man mal besser damit anfangen, weniger mit dem Auto zu fahren. Hier in Grimma haben wohl viele einen Zweitwagen, denn woher sonst kommen und fahren hier so viel PKW’s durch die Gegend??
    Umweltschutz bedeutet nicht nur die Chipsüten aufsammeln! Oder mal die Zigarettenkippen nicht achtlos auf die Strasse werfen. Strassen und besonders Gehwege sond keine öffentlichen Aschenbecher. Besonders in der Stadt, wo die Stadt eh keine Reinigungen, oder zumindest sehr wenig vornimmt.
    War schon mal besser. Ebenso das Unkraut, welches mittlerweile zum Alltagsbild gehört. Wenn stört’s??
    Grimma hat sich negativ verändert kann man nur sagen.

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