Sieg im Harz und immer weiter in den Norden

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Foto: Antje Blümel / Pixzone

Wernigerode/Grimma. Die erst Duftmarke für die Saison ist gesetzt.

Die MFBC-Damen konnte beim Auftakt in Wernigerode schon ihren Matchplan weitestgehend umsetzen. Dabei gab es auch etwas Unsicherheit darüber, welche Spielstärke die Gastgeberinnen auf das Parkett zaubern. Die Teufelinnen konnte noch vor zwei Wochen beim heimischen Sparkassen-Cup dem deutschen Meister aus Weißenfels ein 8:11 abtrotzen. Aber Vorbereitung ist Vorbereitung und Meisterschaft ist Meisterschaft. Sicherlich hatten sich die Gastgeberinnen, ob des guten Mithaltens gegen die Cats, auch für ihr Debüt in der Bundesliga etwas ausgerechnet.

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Am Ende blieb das erste Tor in der Bundesliga auf der Habenseite. Auf der Facebookseite der Devils schrieb man von einer herben Niederlage. Die neu aufgestellten drei Reihen der Wikingerinnen begannen wenig überraschend etwas nervös und des dauerte bis in die 13. Minute, bis Alexandra Kürth die Führung herausschoss. Eine Minute später konnte Tessa Böttger die Führung ausbauen. Dabei wurde den Devils das Spiel aufgezwungen und man hatte das Spiel und den Gegner unter Kontrolle. Auch wenn das Mitteldrittel wieder etwas verfahren war, konnte ab der 5. Minute das Ergebnis in Zweiminutenabständen ausgebaut werden. Auch wenn Headcoach Erik Schuschwary nicht mit dabei sein konnte, da er parallel mit den Herren in Kaufering antreten musste, setze das MFBC-Team unter der Führung von Co-Trainerin Alexandra Nickel die taktischen Vorgaben weitestgehend um. Etwas geht dabei immer nicht und es immer Luft nach oben, meinte Nickel am Ende des Spieles. Und man kann wieder Unterzahl spielen, da die Strafe gegen Anika Röder in der 34. Minute gut runter gespielt wurde. Im Schlussdrittel setze sich auch die physische Überlegenheit der Gäste mehr und mehr durch. Und man konnte die beiden Überzahlspiele in Treffer ummünzen.

Das Drittelergebnis von 7:0 spricht ein klare Sprache. Dabei ist positiv zu vermerken, dass die Tore von 10 Spielerinnen erzielt werden konnten. Auch die drei Neuzugängen Annika Röder (2), Tiffany Küttner und Nathalie Berger kamen zum Zuge. Am Ende sah man den Gastgeberinnen die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben, einig Tränen flossen zudem. Willkommen in der Bundesliga. Aber das ist der richtige Schritt, um eine Mannschaft weiter zu entwickeln, schätzte Marcus Linke ein. Der ehemalige Co-Trainer der MFBC Damen ließ es sich nehmen, seine Mädels bei Saisonstart zu beobachten und zeigte sich von deren Auftritt sehr zufrieden. Die Devils sieht er auf dem richtigen Weg, denn nur wenn der nächste Schritt von einer sehr erfolgreichen Nachwuchsmannschaft im Kleinfeld in Richtung Bundesliga Großfeld gegangen wird, findet eine Entwicklung statt. Dazu gehört zunächst eine Standortbestimmung und das Lernen aus den Spielen in der 1. FBL Damen.

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Wenn sich beide Teams im kommenden März zum Rückspiel treffen, wird es ein anderes Spiel gegen eine andere Devils-Mannschaft ist sich Linke sicher. Auf der Immer-Weiter-Tour 2019 geht es am Samstag in den hohen Norden. Gegen die Piranhhas aus Hamburg steht eine weitere Standortbestimmung an. Die Nordlichter haben am letzte Wochenende eine 4:7 Niederlage gegen Dümpten einstecken müssen. Sie werden auf Wiedergutmachung brennen. Genau die richtige Herausforderung für das junge Team von Erik Schuschwary, der diesmal mit an Bord sein wird, denn das Herrenteam werden ebenfalls gegen die Piranhhas antreten. Doppelspieltag Hamburg gegen den MFBC in der Sporthalle Hohe Luft. Schon jetzt kann man festhalten, dass die Immer-Weiter-Tour 2019 am Wochenende 16./17.11.2019 die Wikingerinnen zur TSG Erlensee führen wird. Dann steht der Pokal an. Es bleibt dabei, dass es nur ein Heimspiel noch in diesem Jahr geben wird. Und das am 24.11.2019 gegen keinen geringeren Gegner als den UHC Sparkasse Weißenfels in der Kleinen Arena in Leipzig. Auch das wird ein Doppelspieltag MFBC-UHC, da sich die Herren ebenfalls zu einem Leistungstest treffen werden.
Endergebnis: Red Devils Wernigerode – MFBC Leipzig/Grimma   1:13 (0:2, 1:4, 0:7)

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