LINKE wollen Panzer aufblasen

„Kein Opfer ist je vergessen“ – LINKE gedenkt in Grimma der Befreiung

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Screenshot Youtube/Matthias Seifert

Grimma. Über 27 Millionen sowjetische Soldaten und Zivilisten ließen im Verlauf des Zweiten Weltkriegs nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion und der anschließenden Befreiung ihr Leben. Die LINKEN wollen daran erinnern.

Deshalb wurde 1945 im Bahnhofspark in Grimma ein Denkmal zu Ehren dieser Opfer errichtet. Bis 1992 war noch ein Panzer des Typs T-34 Bestandteil des Ensembles, der seitdem entfernt ist. „Damit verblieb nur noch ein Sockel als sogenanntes „Denkmal“. Deshalb möchten wir am 24. April ab 17 Uhr die Erinnerung an den Urzustand für eine Stunde wieder herstellen und der Befreiung Deutschlands vom Faschismus gedenken. Dazu bauen wir einen aufblasbaren Friedenspanzer neben dem Denkmalsrumpf auf und laden alle Interessierten zu einer feierlichen Kranzniederlegung ein.“, so Maximilian Schöpe, Vorsitzender der Grimmaer LINKEN.

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Grimma selbst wurde im April und Mai 1945 von den Amerikanern befreit, die ersten Sowjetsoldaten erreichten den Schomerberg am 7. Mai. Zur Gedenkveranstaltung ist ein Redebeitrag von Jens Kretzschmar, Kreisrat der LINKEN geplant. Abschließend wird Michael Eichhorn, Mitglied des LINKEN-Landesvorstands und Naunhofer Kommunalpolitiker, den ergreifenden Text „Naunhof im Jahre 1945“ des Augenzeugen und Historikers Jürgen Rückert verlesen, der die letzten Momente des Zweiten Weltkriegs in der Region auf bedrückende Weise anschaulich mache. Beginn der Veranstaltung ist am 24. April 17 Uhr am Denkmal im Bahnhofspark in Grimma.

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