Vielfältige Angebote für Menschen mit Handicap

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Foto: Stadt Grimma

Grimma. Vor knapp 40 Jahren begann die Geschichte der Werkstätten für behinderte Menschen in Grimma. Ende April hatten Besucher im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ in den Werkstatträumen der AWO Sachsen West die Möglichkeit, sich im Haus umzusehen.

Oberbürgermeister Matthias Berger ließ es sich nicht nehmen und schaute vorbei. Er nutzte die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Tätigkeitsfelder der einzelnen Arbeitsbereiche zu informieren. Das Stadtoberhaupt lobte die hervorragende Qualität und das soziale Miteinander im Betrieb der besonderen Art. Der Leiter der Zweigwerkstatt, Andreas Panke, führte durch das Objekt. „Die Tätigkeit in der Werk- statt ist für die Menschen mit Behinderung besonders für die Integration, das Beisammensein und das Alltagsgeschehen ganz wichtig. In den Werkstätten treffen sie auf motivierte Ausbilder und Betreuer, die den hohen qualitativen und quantitativen Anforderungen gerecht werden, die an Werkstätten für behinderte Menschen gestellt werden“, so Andreas Panke. Oberbürgermeister Matthias Berger und Werkstattleiter Andreas Panke beim Rundgang durch die Werkstätten. Die Werkstatt hat seine Wurzeln in Höfgen, später kamen die Werkstattplätze und eine Gärtnerei in Grimma-Süd sowie in der Heinrich-Heine-Straße dazu. Seit dem Jahr 1991 fungiert die Einrichtung unter der Trägerschaft der AWO-Westsachsen. Zwei Jahre später entstanden die Bereiche Näherei, Holzwerkstatt, Elektromontage und Hauswirtschaft. Die Werkstätten platzen in der alten Baracke in der Heinrich-Heine-Straße aus allen Nähten. Ein Neubau wurde beschlossen. 2002 zogen rund 190 Beschäftige in das neue Gebäude am Hengstberg. Zehn Jahre später konnte der neue Kostümverleih eröffnet werden. Derzeit arbeiten 218 Menschen mit Behinderung in den Werkstätten. Dazu gehören der Berufsbildungsbereich, arbeitsfördernde Maßnahmen und ein Förder- und Betreuungsbereich für Schwerstmehrfachbehinderte Erwachsene. Im Arbeitsbereich der Werkstatt sind Menschen mit Behinderung oder mit psychischer Erkrankung sowie seelischer Behinderung in folgenden Gewerken tätig: Montage und Verpackung, Elektromontage, Holzverarbeitung, Kostümverleih, Küche, Catering, Garten- und Landschaftspflege sowie im Pflanzenhotel.

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