Showdown beim Final 4 in Leipzig

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Archivbild Foto: PM/Ralf Kühne

Grimma ist im Pokal der Titelverteidiger. Und was will dieser, natürlich den Titel verteidigen.

Die Mädels um den Trainerstab von Ralf Kühne wollten zunächst die Pokalendrunde Final 4 erreichen. Mit zwei souveränen Siegen gegen die Piranhhas aus Hamburg (11:5) und die Sterne aus München (16:0) gelang dieser erste Schritt, das Erreichen der Viererrunde. Letzte Saison musste schon in der ersten Runde des Pokals alles stimmen, um am Ende knapp den Pokalseriensieger aus Weißenfels in die Schranken zu weisen. Im März 2018 waren damit die Wikingerinnen dann natürlich der Topfavorit um den Pokalsieg.

Man hielt dem Druck stand und holte den Pott. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Zunächst musste endlich ein Ausrichter durch Floorball Deutschland (FD) präsentiert werden. Kurz vor Weihnachten fand zwischen Kühne und dem Generalsekretär von FD Michael Lachenmaier wegen einer Verlegung des Bundesligaspieltages gegen Bonn am 26. Januar wegen der jetzt anstehenden WM-Qualifikation statt. Dabei kam man auch auf das Final 4 zu sprechen, dessen Ausrichtung vakant war. Nun übernimmt der MFBC die Verantwortung und muss innerhalb von 6 Wochen die Veranstaltung so nebenbei auf die Beine bringen. Da neben den Mädels auch die Leipziger Herren mal wieder den Sprung ins Halbfinale schafften (Gegner Red Devils Wernigerode), stellen sich die Verantwortlichen um Holger Saß dieser Aufgabe. Dabei kommt es im Damenwettbewerb bereits im Halbfinale zum Showdown der beiden deutschen Topteam: UHC Sparkasse Weißenfels gegen MFBC Grimma.

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Trafen beide Teams in vielen Wettbewerben am Ende immer im Finale aufeinander, so ist es im Pokal auch in diesem Jahr ein Aufeinandertreffen im Vorfeld eines Finales. Eine Tendenz, welches Team sich durchsetzen wird, gibt es gegenwärtig nicht. Gerade weil sich der UHC im Viertelfinale so stark bei den aufstrebenden Füchsinnen aus Dümpten zeigte. Am Ende wird die Tagesform und auch das Glück entscheiden, welches Team ins Finale einzieht. Und dort sind die Siegerinnen dieses Halbfinales klarer Favorit. Im anderen Match treffen der USV TU Dresden und eine Spielgemeinschaft aus Tübingen/Karlsruhe aufeinander. Deshalb wird am 10. Februar schon ein Testlauf für das Final 4 werden, denn dann treffen der UHC und der MFBC in der Weißenfelser Stadthalle in der Bundesliga aufeinander. Sicherlich mehr als ein Abtasten im Hinblick auf die Playoff um die deutsche Meisterschaft.

Final 4
Sporthalle Brüderstraße in Leipzig
09.03.2019 um 14.00 Uhr
UHC Sparkasse Weißenfels – MFBC Grimma

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