Update zu angeblichen Kinderfängern in Großbardau: Polizei informiert

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Symbolbild/pixabay

Großbardau. Die Schilderungen zweier Schuljungen, die am 13. August 2018 erschrocken von der Haltestelle Großbardau, an der sie auf ihren Schulbus gewartet hatten, vor einem haltenden weißen Transporter und aussteigenden Männern wegerannt waren, führte zu besorgten Reaktionen der Anwohnerschaft und Eltern.Die Polizei hat nun den Transporter ausfindig machen können und informiert.

Nun konnten Ermittler der Kriminalaußenstelle Grimma mit Unterstützung einer der Mütter den Sachverhalt um den mysteriösen Transporter und das Geschehen an jenem ersten Schultag aufhellen: An dem besagten Montag hielten Mitarbeiter eines regionalen Busunternehmens zur Mittagszeit mit einem VW Crafter an der Bushaltestelle, um die aushängenden Fahrpläne auf Beschädigungen zu kontrollieren und um mögliche Schmierereien zu entfernen.

Als sie ausstiegen, rannten die beiden Jungen (10, 11) davon. Die Männer wunderten sich,
weshalb die Kinder ihren Schulranzen stehen ließen und flüchteten. Sie maßen diesem Verhalten aber nicht allzu große Bedeutung bei, weil sie davon ausgingen, die beiden bei Schmierereien ertappt zu haben.

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Sie sprachen die beiden Jungen aber zu keiner Zeit an oder hielten sie gar fest. Die Jungen suchten nach ihrer Flucht die Hilfe einer Vertrauensperson aus der Schule auf, woraufhin die Schulleitung zügig und professionell reagierte. Sie informierte neben der Polizei, den Erziehungsberechtigten der beiden Jungen auch die übrige Elternschaft und erbat eine behutsame Sensibilisierung der Kinder. Dieser Wunsch bleibt auch seitens der Polizei bestehen, wobei dies nunmehr maßgeblich den weißen VW Crafter betrifft, der als Servicefahrzeug regelmäßig zu Wartungszwecken an Haltstellen stoppt.

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