Deutsche Bläserakademie Bad Lausick hat neue Geschäftsführerin

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Musikalischer Reichtum als Mittel von Identifikation und Integration“

Symbolbild/pixabay

Bad Lausick. Die musikpädagogische Institution der Sächsischen Bläserphilharmonie, die Deutsche Bläserakademie in Bad Lausick, hat mit Gabriele Hegener eine neue Geschäftsführerin.

Anlässlich eines Festakts zu ihrer Amtseinführung hat Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange die außerordentliche musikalische Tradition in Sachsen und die qualitativ sehr guten Angebote auf allen Ebenen gewürdigt. „Wie die Deutsche Bläserakademie und die Sächsische Bläserphilharmonie als das einzige professionelle Kulturorchester in Deutschland in ausschließlicher Bläserbesetzung beispielhaft zeigen, sind die Lebendigkeit und Qualität des Musiklebens nicht nur in den großen Städten und überregional bekannten Aufführungsorten zu Hause. Die Förderpolitik des Freistaats Sachsen ist mit zahlreichen Instrumentarien bewusst auf den ländlichen Raum ausgerichtet. Mit dem Sächsischen Kulturraumgesetz verfügen wir über eine Struktur der Kulturförderung, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ich freue mich sehr, dass das Kabinett in der vorigen Woche einer Erhöhung der Mittel für die Kulturräume um jährlich zehn Millionen Euro für die nächst kleineren sächsischen Theater und Orchester in kommunaler Trägerschaft, sind doch davon jährlich sieben Millionen Euro dafür vorgesehen, um die Einkommen zu verbessern und mehr kulturelle Angebote machen zu können..“

Das Musikleben in Sachsen reiche von Amateurmusik, wie sie an Schulen und Musikschulen gepflegt werde, Chören, jungen Bands, über Angebote in fast jeder Kirchgemeinde, über Ausbildungseinrichtungen wie Sachsens Musikhochschulen, die freie Szene bis hin zu professionellen Ensembles, deren Renommee ihresgleichen suche, sagte die Ministerin weiter. „Dieser musikalische Reichtum erhöht die Anziehungskraft für Gäste und neu Hinzugezogene und ist ein starkes Mittel für das Zusammenwachsen einer Gemeinschaft, für Identifikation und Integration.“

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Die Sächsische Bläserphilharmonie wurde 1950 wurde unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war insgesamt 41 Jahre für den Rundfunksender in Leipzig tätig. Die Deutsche Bläserakademie ist die musikpädagogische Institution der Sächsischen Bläserphilharmonie. Ihr Angebot an Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten richtet sich an interessierte Amateur- und Berufsmusiker, dazu gehören Workshops und berufsbegleitende Weiterbildung für Dirigenten, Instrumentalwerkstätten für alle Blas- und Percussionsinstrumente, Orchesterakademien, Projekte mit Chorvereinigungen und Schülerkonzerte.

Die Akademieteilnehmer profitieren von der Methodenkompetenz der Musiker der Sächsischen Bläserphilharmonie als Fachdozenten und der langjährigen pädagogischen Erfahrungen renommierter Gastdozenten. Für die Dirigentenwerkstätten steht die Sächsische Bläserphilharmonie als engagiertes, professionelles Lehrgangsorchester zur Verfügung. Außerdem finden zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen ihren Abschluss in öffentlichen Konzerten, bei denen die erworbenen Kenntnisse unter Konzertbedingungen dokumentiert werden können.

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