Enthüllt: Scheich will in Grimma Millionen investieren

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Bald Alltag? Jachten auf der Mulde. Foto: Planungsbüro/privat

Grimma. Es ist ein gut gehütetes Geheimnis, doch nun sind erste Details durchgesickert.

APRIL, APRIL

Ein nicht näher benannter Ölscheich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wolle demnach einen Jachthafen mit immensen Auswirkungen für die Region in der Perle des Muldentals etablieren, berichten Insider. Den Plänen nach sollen die Flusswehre Grimma, Wurzen und Bad Düben abgerissen werden und die alte Papierfabrik in Golzern zum Schiffshebewerk umgebaut werden.

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Die Stadt selbst wollte das Ganze weder bestätigen noch dementieren. Ein Sprecher sagte nur: „Wenn es spruchreife Argumente gäbe, würden wir rechtzeitig informieren.“ Auch die Flussmeisterei, sowie auch das Landratsamt mauern auf konkrete Anfragen, verraten dabei aber dann doch mehr: „Man könne derzeit keine Angaben zum Planungsstand machen

Konkreter wurde ein Insider der uns auch einen ersten Planungsstand mittels Grafik zeigen konnten, so müsse man das Ganze Muldeufer an der Hängebrücke bis hin zur Klosterkirche umbauen. Insgesamt seien etwa 200 Liegeplätze geplant. Die Mulde selbst würde durch das neue Hebewerk in Golzern um gut zwei Meter angestaut um den Fluss bis Golzern schiffbar zu machen. Eine Schleuse soll in Bad Düben entstehen.

Insgesamt sollen die Baumaßnahmen etwa 92 Millionen Euro verschlingen, die allein durch den Investor getragen würden. Für die Region erhoffe man sich einen wahren Touristenboom, da durch die Baumaßnahmen nun die Schifffahrtsverbindung Grimma und Elbe vervollständigt werden würde und somit Grimma für Industrieansiedlungen interessanter machen würde.  Wann der Bau beginnen könne derzeit noch in den Sternen.

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