Bürgerinitiative Handlungsfähige Stadt lädt zum Gespräch

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Naunhof. Die Bürgerinitiative Handlungsfähige Stadt lädt die Naunhofer zum Gespräch ein, denn der Haussegen zwischen Stadtrat und Verwaltung hänge noch immer schief.

Wir wenden uns an die Bürger unserer Stadt und ihrer Ortsteile mit der Bitte, sich aktiv und verantwortungsbewusst bei der Lösung bestehender kommunaler Probleme mit eigenen Gedanken und Vorstellungen einzubringen.“ so wirbt Initiator Michael Wurzbach für den Termin, der am Mittwoch, den 21. März 2018, 18.30 Uhr in der Gaststätte Sonnenschein in Naunhof stattfinden wird.

Das sei dringend nötig, denn der Stadtrat gäbe schon seit längerer Zeit ein höchst bedenkliches Bild in der Öffentlichkeit ab und beschädige damit das Image der Stadt schwer. Vor allem sei aber auch die notwendige Entwicklung der Stadt nachhaltig beeinträchtigt, zum Nachteil der Lebensqualität aller Bürger, heißt es in der Erklärung.

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Wichtige Aufgaben, Pflichten und Investitionen würden zerredet oder auf die lange Bank ge-schoben. Stadtratssitzungen seien geprägt von fruchtlosem Streit, sinnlosen Verfahrensfragen und persönlichen Eitelkeiten.

Das ist uns Bürgern nicht mehr zu vermitteln. So konnte beispielsweise im vergangenen Jahr kein Haushalt beschlossen werden. Das führte dazu, dass viele freiwillige Aufgaben wie die Vereinsförderung auf Eis gelegt werden mussten oder das fertige Tourismuszentrum am Bahnhof Naunhof nicht eröffnet werden konnte. Zudem gab und gibt es offen ausgetragene Konflikte einer Stadtratsmehrheit gegen den Bürgermeister, obwohl es ihm gelungen ist, die überaus schwierige finanzielle Situation der Stadt zum Positiven zu verändern.“ so Wurzbach weiter.

Die jetzige Stadtratsmehrheit stellt an die Verwaltung hohe Ansprüche sei aber nicht gewillt, dafür die nötigen personellen und materiellen Mittel zu Verfügung zu stellen. Das zeige sich am lang anhaltenden Widerstand gegen die Einführung eines Tarifvertrages. Bis heute stemme sich diese Mehrheit gegen die Anerkennung eines vorliegenden Stellenplanes mit vorgeschobenen Gründen.

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Das alles führe aus Sicht der Bürgerinitiative zum kommunalem Stillstand und entspriche nicht dem Wählerwillen. „Deshalb halten wir es für dringend notwendig, mit Bürgern und Stadt-räten ins Gespräch zu kommen und unsere Anliegen nicht nur vorzutragen, sondern auch Veränderungen umgehend einzufordern.

Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Wurzbach. Dabei soll es unter Anderem um folgende Rahmenthemen gehen: Einstellung des Stadtrates zum städtischen Haushalt; Stand der Haushaltskonsolidierung, Lösungsvorschläge zum Vorhaben Erweiterung der Grundschule, die Entwicklung der Kindereinrichtungen in unserer Stadt, die Entwicklung der Naunhofer Seen, ein gepflegtes Stadtbild als Aushängeschild, Planungen zur weiteren Fortführung der Osttangente (Umgehungsstraße).

Selbstverständlich können und sollen auch Fragen miteinander diskutiert werden. Wichtig ist uns eine sachliche Atmosphäre für das Finden lösungsorientierter Ergebnisse. Denn wir hoffen, dass dieser Stadtrat und auch der künftige sich wieder eine konstruktive Arbeit zum Ziel setzt. Dringende Probleme der Stadt gehören durchaus auch konträr diskutiert, jedoch ohne jeden persönlichen Affront.“ so Wurzbach.

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Ein Kommentar

  1. Bedauerlicherweise disqualifiziert sich der Initiator mit Unwissen und Plattitüden zur Stadtverwaltung und zum BM bzw. deren „Leistungen“. An der finanziellen Gesundung der Stadtfinanzen hat Zocher nur insoweit Anteil als dass die Vereine sich in ein untaugliches Konstrukt zur Finanzierung der Sportstätten fügen mussten – von angekündigten Gewerbeansiedlungen, hochfliegenden Plänen an den Seen ja von ihm selbst war und ist nichts zu sehen, nicht einmal die umstrittene Tourist-Info im Bahnhof arbeitet. Nur zur Erinnerung; die Planungen zur Grünstadt stammen natürlich auch nicht von ihm.

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