Leipzig. Im Leipziger Stadtteil Marienbrunn hat sich am Dienstagabend ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden ereignet. Der mutmaßliche Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, konnte jedoch kurze Zeit später von der Polizei ermittelt werden.
Nach Angaben der Polizei streifte ein VW Golf gegen 18:25 Uhr im Sterntalerweg einen am Fahrbahnrand abgestellten Ford Tourneo. Durch die Kollision entstanden an beiden Fahrzeugen erhebliche Schäden. Statt anzuhalten, setzte der Fahrer des VW seine Fahrt fort. Eine Zeugin beobachtete den Unfall, notierte sich das Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs und informierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten nahmen den Verkehrsunfall auf und konnten den Fahrer des VW Golf wenig später ausfindig machen.
Bei der Überprüfung des 80-jährigen deutschen Fahrers stellte ein besonders geschulter Polizeibeamter erhebliche Zweifel an dessen Fahrtüchtigkeit aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 0,32 Promille.
Die Polizei stellte daraufhin sowohl die Fahrerlaubnis als auch die Fahrzeugschlüssel des Mannes sicher. Gegen den 80-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Leipzig-Südost.











