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Mitteldeutsches Derby in Leipzig: Polizei bereitet Großeinsatz zum Spiel Chemie Leipzig gegen Hallescher FC vor

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Polizei
Archivbild/Symbolbild

Leipzig. Zum Regionalliga-Derby zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem Halleschen FC wird die Polizeidirektion Leipzig am Mittwoch, 5. August, mit einem umfangreichen Einsatz vor Ort sein. Die Begegnung im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig-Leutzsch wurde als Spiel der Sicherheitskategorie 1 eingestuft.

Der Einlass in das Stadion beginnt um 17 Uhr, der Anstoß der Partie ist für 19 Uhr vorgesehen. Aufgrund der Brisanz des Mitteldeutschen Derbys rechnen die Behörden mit einem erhöhten Einsatzaufkommen rund um das Stadiongelände.

Zur Unterstützung der Leipziger Einsatzkräfte werden Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, des Polizeiverwaltungsamtes sowie Polizeikräfte aus Sachsen-Anhalt eingesetzt. Darüber hinaus erfolgt der Einsatz in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiinspektion Leipzig.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Trennung der Anhänger beider Vereine. Die Polizeidirektion Leipzig erklärte, dabei auch die Vorkommnisse rund um die Begegnung der Vorsaison in Halle im Blick zu haben. Ziel sei es, die öffentliche Sicherheit und Ordnung während der gesamten Veranstaltung zu gewährleisten.

Zur Lagebeobachtung wird im Bereich des Stadions zudem ein sogenannter Sensocopter eingesetzt. Die ferngesteuerte Drohne überträgt Live-Bilder an den polizeilichen Führungsstab und unterstützt die Einsatzleitung bei der Koordinierung der Maßnahmen. Zusätzlich steht bei Bedarf eine Wasserwerferstaffel bereit.

Verkehrsteilnehmer müssen am Spieltag insbesondere im Umfeld des Alfred-Kunze-Sportparks mit Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen rechnen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren beziehungsweise ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen.

Für das Derby hat die Stadt Leipzig außerdem eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese untersagt unter anderem das Mitführen von Gegenständen wie Sturmhauben, Messern, Schusswaffen, Schlagringen, Handschuhen, Reizstoffsprühgeräten sowie sämtlichen pyrotechnischen Erzeugnissen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, mögliche Gefahren bereits im Vorfeld zu minimieren.

Mit mehreren tausend erwarteten Zuschauern zählt die Partie zu den sicherheitsrelevanten Spielen der Regionalliga Nordost und wird von den Behörden entsprechend eng begleitet.