Trebsen. Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Trebsen Mitte Juli hat die Polizei am Dienstag weitere Beweise in einem nahegelegenen Steinbruchgelände bei Seelingstädt gesucht. Dabei durchkämmten zahlreiche Einsatzkräfte das Gelände sowie angrenzende Waldflächen.
Nach bisherigen Erkenntnissen fahndeten die Beamten unter anderem nach möglichen Brandsätzen, Benzinkanistern und weiteren Gegenständen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Die Suchmaßnahmen dauerten mehrere Stunden an.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 47-jähriger Mann, der nach dem Brandanschlag festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zuvor einen langjährigen familiären Streit gegeben haben.

Bei dem Brandanschlag in der Nacht zum 12. Juli wurden mehrere Bewohner eines Wohnhauses überrascht. Nach bisherigen Informationen konnten sich die Betroffenen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.
Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zur Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.










