Ausbau der S 31 bei Borna geht in nächste Bauphase

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Symbolbild/pixabay

Borna. Die Bauarbeiten an der Staatsstraße 31 in den Liebschützberger Ortsteilen Borna und Schönnewitz gehen in die nächste Etappe. Ab dem 18. Mai wird das bestehende Baufeld erweitert. Damit konzentrieren sich die Arbeiten künftig auch auf den Bereich zwischen der Straße „Siedlung des 15. Oktober“ und der Kreuzung der S 31 mit der kommunalen „Straße am Teich“. Zugleich wird die Verkehrsführung innerhalb der Ortslage angepasst.

Bereits seit April 2024 wird die wichtige Verkehrsverbindung umfassend ausgebaut. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr konnten inzwischen ein rund 930 Meter langer Abschnitt der S 31, angrenzende Gehwege sowie der Kreisverkehr an der Grundschule einschließlich der etwa 120 Meter langen Anbindung zur Kreisstraße K 8933 fertiggestellt werden. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich bis Ende September 2026 abgeschlossen sein.

Für den weiteren Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr bleibt die Vollsperrung der S 31 im Bereich der Lonnewitzer und Oschatzer Straße bestehen. Zusätzlich wird nun auch die „Straße am Teich“ in Richtung Wadewitz vollständig gesperrt. Der überregionale Verkehr wird weiterhin großräumig umgeleitet: Von Strehla aus führt die Strecke über die B 182 nach Riesa und anschließend über die B 169 sowie die B 6 in Richtung Oschatz. Die Gegenrichtung wird entsprechend geführt.

Das Bauvorhaben hat ein Gesamtvolumen von rund 4,7 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen trägt davon etwa 3,1 Millionen Euro aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Die Gemeinde Liebschützberg beteiligt sich mit rund 1,1 Millionen Euro, der Landkreis Nordsachsen übernimmt weitere etwa 500.000 Euro.

Die Verantwortlichen bitten Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Gewerbetreibende um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit. Besonders auf den Umleitungsstrecken sei eine umsichtige Fahrweise erforderlich.