Grimma. In Grimma ist am Sonnabend die traditionelle Hochwasserübung durchgeführt worden.
Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren trainierten den Ernstfall gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung an der Hochwasserschutzanlage entlang der Mulde. Ziel der Übung war es, die Abläufe beim Verschließen der Schutzanlage unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Treffpunkt für die Kameradinnen und Kameraden war am Morgen das Gerätehaus der Feuerwehr Grimma. Von dort aus rückten die Einsatzkräfte zu den verschiedenen Abschnitten der Anlage aus. Im Ernstfall müsse die Hochwasserschutzanlage innerhalb kürzester Zeit vollständig geschlossen werden, hieß es im Vorfeld der Übung.
Dabei galt es, mehr als 70 Verschluss-Elemente einzusetzen. Die Bandbreite reicht von kleinen mobilen Elementen bis hin zu tonnenschweren Toren. Die größten Verschlüsse messen rund neun Meter in der Breite, vier Meter in der Höhe und wiegen etwa 20 Tonnen.
Oberbürgermeister Tino Kießig bat die Bevölkerung im Vorfeld um Verständnis für mögliche Einschränkungen im Straßenverkehr. Gleichzeitig appellierte er daran, die Einsatzkräfte während der Übung nicht zu behindern. Er selbst war während der Einsatzübung vor Ort und stand den Einsatzkräften mit Rat und Tat zur Seite.

Die Hochwasserschutzanlage in Grimma erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer – von der Amtshauptmannschaft am Floßplatz bis zum Oberwerder. Mit der Übung sollte sichergestellt werden, dass im Falle eines erneuten Hochwassers alle Abläufe reibungslos funktionieren.












