Leipzig (Lützschena-Stahmeln). Eine lebensgefährliche Mutprobe hat am Sonntagmittag in Leipzig-Lützschena-Stahmeln zu einem Polizeieinsatz geführt.
Ein 14-jähriger Jugendlicher verletzte sich, nachdem er sich außen am Heck einer Straßenbahn festgehalten hatte und beim Anfahren von dieser stürzte.
Der Vorfall ereignete sich am 8. Februar 2026 gegen 13.25 Uhr in der Halleschen Straße. Nach Angaben der Polizei hielt sich der Jugendliche ab der Haltestelle Pittlerstraße am Scheibenwischer der Straßenbahn fest. Die Fahrt führte bis zur Haltestelle Stahmeln. Dort fiel der 14-Jährige beim Anfahren der Bahn zu Boden und zog sich Verletzungen zu.
Rettungskräfte versorgten den Jugendlichen noch vor Ort medizinisch. Über die Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen wurden wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich vor dem sogenannten „Surfen“ an oder auf Straßenbahnen und anderen Schienenfahrzeugen. Diese Praxis sei äußerst gefährlich und könne zu schwersten, im schlimmsten Fall tödlichen Verletzungen führen. Zudem handle es sich um ein strafbares Verhalten.











