Markkleeberg. Ein mutmaßlicher Graffiti-Sprayer ist in der Nacht zum Tag der Deutschen Einheit durch die Bundespolizei gestellt worden. Ausschlaggebend war dabei die Beobachtung einer Besatzung eines Polizeihubschraubers.
Wie die Bundespolizei mitteilte, befand sich der Hubschrauber in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober gegen 0:30 Uhr zum Schutz kritischer Infrastruktur im Einsatz. Dabei bemerkte die Besatzung in Markkleeberg eine Person, die offenbar gerade eine Schallschutzmauer mit Graffiti besprühte.
Die Beobachtung wurde umgehend an die Bundespolizei in Leipzig weitergegeben. Mithilfe der gezielten Unterstützung aus der Luft gelang es den Einsatzkräften am Boden, einen 19-jährigen Deutschen im Nahbereich des Tatortes ausfindig zu machen und zu kontrollieren.
Im Zuge der weiteren Maßnahmen fanden die Beamten sowohl bei dem jungen Mann als auch entlang seiner mutmaßlichen Fluchtroute mehrere Gegenstände, die als Beweismittel sichergestellt wurden. An den aufgefundenen Objekten stellten die Polizisten zudem Farbanhaftungen fest.
Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte ein frisches Graffiti mit einer Fläche von rund sieben Quadratmetern. Aufgrund der vorgefundenen Spuren und der Gesamtumstände besteht der Verdacht, dass der kontrollierte 19-Jährige für die Sachbeschädigung verantwortlich sein könnte. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.











