Start Nachrichten Landkreis Handy-Warnung und Sirenen: Das passiert beim Warntag 2026

Handy-Warnung und Sirenen: Das passiert beim Warntag 2026

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Symbolbild/pixabay

Sachsen. Am Donnerstag, 10. September 2026, findet in ganz Deutschland der Bundesweite Warntag statt. Dabei werden die Warnsysteme des Bundes, der Länder und Kommunen einem umfassenden Funktionstest unterzogen. Auch Sachsen beteiligt sich gemeinsam mit allen Landkreisen und Kreisfreien Städten an der bundesweiten Übung.

Pünktlich um 11:00 Uhr wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung auslösen. Diese soll die Bevölkerung über verschiedene Kanäle erreichen. Dazu zählen unter anderem Radio- und Fernsehsender, Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast auf Mobiltelefonen sowie digitale Anzeigetafeln.

Mit dem Warntag sollen die Bürgerinnen und Bürger für Warnsignale sensibilisiert und gleichzeitig die technische Funktionsfähigkeit der Warnsysteme überprüft werden. Die Verantwortlichen wollen dabei mögliche Störungen oder Schwachstellen erkennen, um die Warninfrastruktur kontinuierlich zu verbessern. Im Freistaat Sachsen beteiligen sich sämtliche Landkreise und Kreisfreien Städte an dem Test. Die Entwarnung ist für 11:45 Uhr vorgesehen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ruft die Bevölkerung zudem dazu auf, ihre Erfahrungen mit den Warnmeldungen mitzuteilen. Hierfür wird ab dem 10. September 2026 um 11:00 Uhr eine Online-Umfrage freigeschaltet. Die Teilnahme ist bis zum 17. September 2026 um 0:00 Uhr möglich. Die Rückmeldungen sollen helfen, die Wirksamkeit der Warnsysteme weiter zu bewerten und zukünftige Verbesserungen umzusetzen. Wer am Donnerstagvormittag eine Warnmeldung auf seinem Smartphone erhält oder Sirenen hört, muss sich daher keine Sorgen machen: Es handelt sich lediglich um einen bundesweiten Test der Warnsysteme.