Leipzig. Ein nächtlicher Graffiti-Einsatz am Leipziger Hauptbahnhof hat in der Nacht zu Donnerstag eine umfangreiche Fahndung der Bundespolizei ausgelöst. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Nach Angaben der Bundespolizei beobachtete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen 1 Uhr mehrere Personen, die am Bahnhof verschiedene Gegenstände mit Graffiti besprühten. Der Bahnmitarbeiter informierte daraufhin die Bundespolizei.
Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, flüchteten die mutmaßlichen Sprayer durch den Personentunnel. Die Bundespolizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und wurde dabei von Kräften der Landespolizei sowie einem Polizeihubschrauber unterstützt.
Der Einsatz aus der Luft führte kurze Zeit später zum Erfolg. Die Hubschrauberbesatzung entdeckte einen Tatverdächtigen, der sich hinter abgestellten Lastwagen versteckt hielt. Einsatzkräfte nahmen den 17-jährigen vorläufig fest.
Vor dem Versteck des Jugendlichen fanden die Beamten einen Stoffbeutel mit verschiedenen Sprayerutensilien. Die Gegenstände wurden als mögliche Beweismittel sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten den Minderjährigen an seine Erziehungsberechtigten.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Betreten von Bahnanlagen erhebliche Gefahren birgt und zudem strafrechtliche Folgen haben kann. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie zur Identität weiterer mutmaßlich Beteiligter dauern an.










