Ein Dorf feiert Jubiläum: 750 Jahre Schkortitz

Schkortitz feiert 750-jähriges Jubiläum am 20./21.06.2026

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Foto: privat

Schkortitz. Viele kennen Schkortitz durch die Paltrockwindmühle, die weit über den Feldern thront und jährlich viele Besucher einlädt.

Das Dorf feiert 750 Jahre nach der Ersterwähnung. Alle sind herzlich zum Dorfjubiläum eingeladen, Schkortitz damals und heute zu erleben. Am 3. Wochenende im Juni,  20. und 21. Juni steht das Mühlen-Dorf im Mittelpunkt. Mit Ausstellung, Kinderstrecke, tollem Programm, Disco und natürlich reichlich Essen und Trinken.

Dorf mit Feier-Erfahrung 
Die 100 Schkortitzerinnen und Schkortitzer sind sehr gesellig. Ob beim  Dorffest mit Feuer, Musik und Hüpfburg, beim Pyramide-Anschieben in der Adventszeit und beim Weihnachtssingen kommt man gern zusammen. Aus diesem Zusammenhalt ist entstanden, dass die Einwohner jährlich im Herbst gemeinsam auf Wanderschaft gehen. Diese Gemeinschaft besteht schon seit vielen Jahren und wird rege bei Laune gehalten. Vor allem die Feuerwehr hat seit vielen Jahren einen großen Anteil am Dorfleben.

Programm
Sonnabend, 20. Juni
11.00 Uhr: Eröffnung durch den Oberbürgermeister, Organisationsteam und Dorfkinder
ab 12.00 Uhr: viele Attraktionen, wie Ausstellung „Schkortitz- damals und heute“ Kran mit Aussichtsgondel, Mühlenbesichtigung, Tombola Hüpfburg, Kinderstrecke
17.00 Uhr: Line Dance
18.00 Uhr: musikalisches Ensemble
19.00 Uhr: Modenschau
ab 20.00 Uhr: Disco
ganztags reichlich Verpflegung

Sonntag, 21. Juni 
10.00 Uhr: Andacht mit Pfarrer Wendland
ab 11.00 Uhr: Frühschoppen mit reichlich Verpflegung, Dorfspaziergang und Schalmeienkapelle;
Ort: Sportplatz Schkortitz und im Dorfgemeinschaftshaus

Geschichtliches
Der Rundweiler tauchte 1276 zum ersten Mal in einer Urkunde mit dem Namen Scurtitz auf.  Im Mittelalter gehörte der Ort zum Besitz des Zisterzienserinnen-Kloster Nimbschen. Jahre nach der Reformation griff Johann Friedrich von Sachsen ein und verpachtete das ehemalige Klostergut. Von da an wurde Schkortitz Teil des Schulamtes Grimma, das die einstige Fürstenschule finanzierte. Im 19. Jahrhundert gehörte Schkortitz zur Gerichtsbarkeit von Grimma. Seit 1973 ist das Dorf ein Ortsteil von Höfgen, kirchlich übrigens schon immer. 1994 erfolgte die Eingliederung nach Grimma.