Grimma. Enrico Jassmann, Geschäftsführer der Jassmann Baum- und Landschaftspflege aus Grimma in Sachsen, zählt zu den Finalisten des Deutschen Waldpreises 2026.
In der Kategorie „Forstunternehmer/in des Jahres“ würdigt die Jury den Familienbetrieb für seine praxisnahe Verbindung aus Flächenräumung, Wiederbewaldung und Waldumbau.
Das Online-Voting für den renommierten Branchenpreis ist am 18. Mai 2026 gestartet und läuft bis 12. Juni 2026 um 12 Uhr. In diesem Zeitraum können Leserinnen und Leser der Forstmedien sowie Interessierte ihre Stimme online für die nominierten Kandidaten abgeben. Die Preisverleihung findet am 9. Juli 2026 in Berlin statt.
Vom Landschaftsbau zum gefragten Forstdienstleister
Die Jassmann Baum- und Landschaftspflege entwickelte sich ursprünglich aus dem Garten- und Landschaftsbau. Vor allem nach den Schadholzjahren ab 2018 wuchs das Unternehmen zu einem gefragten Spezialisten für Forstkulturen heran.
Heute bietet der Betrieb ein breites Leistungsspektrum entlang der forstlichen Wertschöpfungskette an. Dazu gehören unter anderem Bodenbearbeitung, Saat, Pflanzung und Pflege. Möglich wird dies durch einen vielseitigen Maschinenpark, der teilweise an betriebliche Anforderungen angepasst wurde.
Neben klassischen Verfahren setzt das Unternehmen auch auf innovative Lösungen wie Direktsaat sowie eigene technische Entwicklungen. Ergänzt wird das Angebot durch Spezialfällungen und Maßnahmen der Landschaftspflege. Geschäftsführer Enrico Jassmann verfolgt dabei einen standortangepassten Ansatz, der auf Praxiserfahrung, technische Kreativität und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt.
Anerkennung für nachhaltigen Waldumbau
Für Oliver Gabriel, Chefredakteur von Forst & Technik, steht der Betrieb exemplarisch für moderne forstliche Dienstleistungen. Jassmann Baum- und Landschaftspflege zeige, wie technische Innovation und standortgerechtes Arbeiten einen wichtigen Beitrag zum Waldumbau leisten können.
Der Deutsche Waldpreis wird jährlich von forstpraxis.de, der Fachplattform für Forst- und Waldwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, vergeben. In den Kategorien „Förster/in des Jahres“, „Waldbesitzer/in des Jahres“ und „Forstunternehmer/in des Jahres“ sind insgesamt neun Persönlichkeiten nominiert, die sich durch besondere Leistungen in der Forstwirtschaft hervorgetan haben.
Preisverleihung in Berlin
Mit dem laufenden Online-Voting rückt der Preis erneut Menschen in den Mittelpunkt, die sich mit besonderem Engagement für Wald, nachhaltige Forstwirtschaft und die Entwicklung klimastabiler Wälder einsetzen.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 9. Juli 2026 in Berlin ausgezeichnet. Zur Preisverleihung werden Finalisten, Vertreter aus Politik, Verbänden, Sponsoren sowie Akteure der Forstbranche erwartet. Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preise übergibt forstpraxis.de mit Unterstützung des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR).
Für den Wettbewerb konnten sich private und kommunale Waldbesitzer, Förster aller Besitzarten sowie Forstunternehmer aus den deutschsprachigen Ländern Europas bewerben. Mit dem Finaleinzug von Enrico Jassmann ist nun auch Sachsen prominent im Wettbewerb um eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Forstbranche vertreten.











