Brandis kehrt den Winter aus – Baubetriebshof unterstützt die Bürgerinnen und Bürger

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Wie hier in der Hainbuchenallee sind die Anlieger für die Reinigung bis zur Straßenmitte zuständig. Aufgrund der Menge des Streugutes in diesem Jahr, sorgt die Stadt mit einer zusätzlichen Kehrmaschine für die Beseitigung des Splitts auf der Fahrbahn. Foto: Stadt Brandis

Brandis. Eigentlich müssten die Anlieger laut der Straßenreinigungssatzung der Stadt Brandis den Fußweg sowie die Straße bis zur Mitte selbst reinigen.

Aber wir möchten hier die Bürger aufgrund des doch großen Umfanges nach diesem ungewöhnlichen schnee- und eisreichen Winter unterstützen“, erklärt Bürgermeister Arno Jesse. Deshalb hat die Stadt Brandis für diese Woche eine zweite, große Kehrmaschine ausgeliehen. Die Bauhof-Mitarbeiter werden ab Mittwoch im Schichtbetrieb von 6 bis 22 Uhr kehren. Alle Straßen der Stadt werden so weit wie möglich in dieser Woche komplett gereinigt. So sind die Anlieger nur noch für ihren Teil des Fußweges zuständig.

Normalerweise sind die Anlieger bis zur Straßenmitte zuständig. In der Straßenreinigungssatzung heißt es dazu in § 7: „Die zu reinigende Fläche erstreckt sich vom Grundstück aus – in der Breite, in der es zu einer oder mehreren Straßen liegt – bis zur Mitte der Straße. ...“ Aber in diesem Jahr ist es wirklich viel. Hinzu kommt, dass viele Bürgerinnen und Bürger das Problem der Entsorgung des Streugutes haben. Das muss aufgenommen und kann beim Agro-Service abgegeben werden. Für die erneute Verwendung wird es gereinigt und aufbereitet. Es darf nicht in dem normalen Hausmüll entsorgt werden. Vor allem für ältere Leute stellt das Prozedere eine Schwierigkeit dar. Jesse: „Um den Bürgerinnen und Bürgern entgegen zu kommen, bemühen wir uns, die erste große Reinigungsrunde im Frühjahr auch in den kommenden Jahren zu übernehmen.

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