„Der Schock sitzt tief“: Grimmaer trauern um Brandopfer

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Grimma. Vergangenen Montag endete ein Wohnungsbrand für eine Mutter und zwei ihrer drei Kinder tödlich. Nur Sohn Maximiliian (12) überlebte. In einem bewegenden Trauergottesdienst wurde den Brandopfern am Montag gedacht.

Etwa 200 Menschen fanden sich am Montagabend um 18 Uhr in der Frauenkirche in Grimma ein. Verwandte der Familie, Nachbarn, Horterzieher, Lehrer, Helfer am Tag des Brandes und weitere Anteilnehmende waren zu einer Gedenkstunde geladen gewesen. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Grimma, sowie zahlreiche Helfer der Feuerwehr und des DRK waren vor Ort. Die Grimmaer Kameraden wurden durch Ihre Partnerwehr aus Brandenburg an der Havel seelisch und moralisch unterstützt.

Fotos: Sören Müller

Pfarrer Torsten Merkel leitete den Gottesdienst und ging intensiv auf die Tragödie ein. Anschaulich stellte er anhand einer Feuerwehreinsatzbekleidung dar, wie Diese zwar die ehrenamtlichen Helfer vor äußeren Einflüssen schütze, allerdings nicht vor den Bildern im Kopf. Verschiedene Redner kamen an diesem Abend zu Wort und es wurde der betroffenen Familie gedacht. Besucher legten Blumen auf dem Altar in der Frauenkirche ab.

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Am 17. Februar war in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Grimma ein verheerender Brand ausgebrochen. Der zwölfjährige Maximilian hatte sich noch selbstständig aus der brennenden Wohnung retten können. Während seine Mutter Stephanie (†32) und Schwester Paulina (†8) während und kurz nach dem Einsatz starben, erlag der kleine Lennart (†7) am vergangenen Dienstag seinen Verletzungen. Seitens der Stadt Grimma wurde ein Spendenkonto für Maximilian eingerichtet.
Spendenkonto: IBAN DE 28 8605 0200 1010 0000 60;
BIC: SOLADES1GRM, Sparkasse Muldental
Betreff: „Spende Stecknadelallee 8“

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