Mutzschen: Ärger um Baustelle in der Bahnhofstraße

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Die Gehwege gleichen einer Berg und Talbahn Fotos: Sören Müller

Grimma/Mutzschen. Die Kanalbauarbeiten in der Mutzschener Bahnhofstraße schreiten voran, die Beschädigung der Gehwege allerdings auch.

Die Kanalbauarbeiten, welche durch den Bauträger „Veolia Wasser Deutschland GmbH“ durchgeführt werden, sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Baustelle selbst kann durch die Anwohner in der Zeit in der nicht gearbeitet wird befahren werden. Das jedoch geht meist nur über die Fusswege, da die schweren Baufahrzeuge während der Baustellenruhephasen mitten auf der Straße stehen.

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Aber auch wenn gearbeitet wird, nutzen die Baustellenfahrzeuge die Fusswege. Viele Anwohner fragen sich nun ob die Gehwege, die aktuell in einem miserablen Zustand sind,  im Rahmen der Baumaßnahmen auch erneuert werden sollen. Eine Sprecherin der Veolia auf Anfrage: „Nach Rücksprache mit unserem Projektleiter ist eine Instandsetzung/Erneuerung der Gehwege in der Mutzschener Bahnhofstraße nicht Bestandteil der Baumaßnahme. Wir bauen dort nur den Regenwasserkanal„.

Der Landkreis Leipzig solle aber signalisiert haben die Straße zu erneuern. Eine Sprecherin des Landkreises teilte auf Anfrage mit: „Auf Grund des baulichen Ausmaßes und den daraus resultierenden Eingriffen in den Fahrbahnbestand beteiligt sich der Landkreis Leipzig kostenmäßig am Deckenschluss der K 8324 auf einer Teilstrecke von etwa 200 m. Die Kostenbeteiligung wurde zwischen der Veolia und dem Landkreis per Vereinbarung geregelt.“ Eine grundsätzliche Erneuerung der Gehwege sei jedoch auch nicht vorgesehen. Damit bleibt den Mutzschenern ihre „Berg und Talbahn“ zwangsläufig erhalten.

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