Tag des offenen Denkmals: Diese Häuser öffnen in Grimma

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Foto: Stadt Grimma
Glöschenhaus Foto: Stadt Grimma

Grimma. Gebäude und Kunstwerke sind alles andere als stille Zeitzeugen: Der Internationale Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, bringt sie zum Sprechen.

Bei zahlreichen Führungen gibt es spannende Einblicke. Das Motto in diesem Jahr: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Im Gemeindegebiet Grimma beteiligen sich 14 geschichtsträchtige Häuser am Denkmaltag. Die Veranstaltungsorte öffnen in der Regel von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Das Beste dabei: Die teilnehmenden Denkmäler liegen größtenteils an der touristischen Saison-Buslinie 638. Die Linie verkehrt im 1-Stunden-Takt vom Bahnhof Grimma über Höfgen, Kössern und Großbothen.

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  • 500 Jahre Nikolausaltar: Musik und Vortrag anlässlich 500 Jahre nach der Ersterwähnung des Grimmaer Nikolausaltares. 14.30 Uhr, Vortrag „Altäre – Modern(e) im Mittelalter“ von Prof. Dr. Ingo Sandner aus Dresden. Friedhofskirche „Heilig Kreuz“, August-Bebel-Straße, Grimma
  • WendeZeitBilder: 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution: Die Ausstellung mit ca. 100 Fotografien von Gerhard Weber wird auf dem Gelände und in den Räumen der Schlossanlage Döben gezeigt. Es gibt Führungen und Ausstellungsgespräche mit dem Fotografen und Persönlichkeiten, die aktiv an der Friedlichen Revolution teilgenommen haben. 10.30 Uhr, Eröffnung der Open-Air-Ausstellung und Erinnerungsrunde, Schlossanlage Döben, Schloßstraße 1
  • Großes Theater im Dorf der Baumeister: Schauspieler Wolf-Dietrich Rammler spielt und führt durch das Jagdhaus Kössern. Am Klavier begleitet Ketewan Warmuth das Spektakel. Bei schönem Wetter lädt der Verein „Das Jagdhaus e. V.“ zu Kaffee und Kuchen in den Garten ein. Im Foyer des Hauses ist die Ahnengalerie ausgestellt. Steinmetz Rudolf Brendel (Foto) führt Besucher ab 11.00 Uhr durch das Dorf. Das Café im benachbarten Rittergut Kössern öffnet von 11.00 bis 18.00 Uhr. Kösserner Dorfstraße 1
  • Ausstellungen zum Namensgeber und zur Museumsgründerin: Das Museum Göschenhaus mit seinem klassizistischen Privatgarten gehört seit vielen Jahren zu den Teilnehmern, die ihre Anlage kostenfrei für die Besucher öffnen. Zu sehen sind die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Renate rennt zur Garage, steigt aufs Rad und – fort ist sie. – Ein Leben für die Grimmaer Kultur: Zur Erinnerung an den 40. Todestag der Museumsgründerin Renate „sf“ Sturm-Francke (1903-1979)“ im Balkonzimmer. Schillerstraße 25
  • Dorf der Sinne Höfgen: In Höfgen und Umgebung beteiligen sich folgende Einrichtungen: Museum Wassermühle Höfgen (10.00-17.00 Uhr, Höfgener Dorfstraße 8); Technische Schauanlage Schiffmühle Höfgen (12.00-16.00 Uhr, Erlebnishotel „Zur Schiffsmühle“); Dorfkirche Höfgen (14.00-17.00 Uhr, Höfgener Dorfstraße); Paltrockwindmühle Schkortitz (11.00-16.00 Uhr, Schmiedeberg)
  • Denkmale der Altstadt: Kirchen, Galerien und Museen: Puppenstubenausstellung und Hochwasserbilder im Stadtgut (14.00-17.00 Uhr, Leipziger Straße 5; 14.00 Uhr Dia-Vortrag mit Manfred Pippig, 16.00 Uhr Hausführung); Märkische Bilder von Günter Rieger in der Rathausgalerie (15.00-17.00 Uhr; Markt 27); Volkskunst aus Sachsen und Polen“ im Kreismuseum (10.00-17.00 Uhr, Paul- Gerhardt-Straße 43); Frauenkirche (10.00–17.00 Uhr, Frauenkirchhof; 10.15 Uhr Gottesdienst; 12.00-16.30 Uhr offene Kirche; 14.30 & 15.30 Uhr Kirchturmführung). TIPP: Einen gemütlichen Spaziergang durch den Stadtwald führt in die Hospitalkapelle. Die Ausstellung „Hier bin ich Mensch“ von Anna Holzhauer aus Kassel ist zu sehen (14.00-17.00 Uhr, Leisniger Straße).
  • Apfelpressen in Großbothen: Im rund sieben Hektar großen Wilhelm Ostwald Park gibt es zu jeder Jahreszeit eine Menge zu erkunden. Groß und Klein erfreuen sich an der alten, üppigen Streuobstwiese. Doch wie wird eigentlich der Apfel am Baum zum Saft? (Apfellese von 10.00–13.00 Uhr/Saftpressen von 13.00–17.00 Uhr, Grimmaer Straße 25)
  • Führungen zum Tag des offenen Denkmals:  Für die junge Katharina von Bora ist am Karsamstag 1523 das Leben als Nonne vorbei. Ihre spektakuläre Flucht ging in die Geschichtsbücher ein. Über ihre Jugend, das strenge Leben im Kloster Nimbschen und die Umbrüche berichtet Gästeführerin Martina Hättasch. (Führung 13.00 Uhr am Kloster Nimbschen); der Alinepark an der Gattersburg (11.00–14.00 Uhr) ist einer der romantischsten Parks in Grimma. Eine künstliche Ruine, eine Grotte, Jugendstilmalereien und zahlreiche exotische Bäume und Gehölze machen den Park zu einem besonderen Platz; Führung durch die Altstadt beginnt 15.00 Uhr ab Marktbrunnen

 

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