Kunst aus Heimaterde in der Schaddelmühle

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Grimma/Schaddel. Am Ostersamstag eröffnete in der Schaddelmühle die Ausstellung des IV. Keramik-Symposiums unter dem Arbeitstitel Kunst aus Heimaterde. Es ist ein spannendes Projekt, das Frank Brinkmann mit Blick auf das Geoportal Schaddelmühle an den Start gebracht hat.

Die Künstler Jenny Hoffmann, Katja Jaroschewsi, Myriam Mayer, Paule Hammer, Franziska Möbius, Petra Natascha Mehler und Frank Brinkmann erabreiteten zum Ende des letzten Jahres neue Kunstwerke aus heimischen Tonerden. So unterschiedlich, wie die Tonarten es nur sein können, sind es auch die Künstler. Nicht jeder ist Keramiker und so ist es für den Einen ein vertrautes Arbeitsgebiet und für den Anderen absolutes Neuland.

Frank Brinkmann brachte es bei seiner Eröffnungsansprache auf den Punkt. „Oft ist es so, dass die Künstler, die nicht aus der Keramik kommen, Maler, Grafiker, sind oder eine andere Kunstart vertreten, diese haben  eine starke Formvorstellung, was sie machen wollen und müssen dann lernen, sie mit den Heimaterden umzusetzen. Dabei muss sich die Gruppe finden und oft finden sich zum großen Ganzen auch noch thematische  Untergruppen. Es findet neben dem fachlichen Austausch auch ein „Sozialisierungsprozess“ statt. Man lernt und lehrt von und miteinander, in einer temporären Kommune“ so Frank Brinkmann.

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Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April in der Schaddelmühle zu sehen. Wer eine geführte Führung haben möchte, sollte sich vorher telefonisch unter der Rufnummer 034384 71202 oder per Mail unter verein@schaddelmuehle.org anmelden.

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