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Nachwuchsbrandschützer meistern 24 Stunden Feuerwehrdienst

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Foto: FF Kleinbardau

Kleinbardau. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Kleinbardau wurde es im September besonders spannend: Beim sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“ verbrachten die Nachwuchsbrandschützer 24 Stunden im Dienst und mussten dabei mehrere realitätsnahe Übungseinsätze bewältigen.

Wie bei einer echten Berufsfeuerwehr konnte der Alarm jederzeit ausgelöst werden. Kaum war das Abendessen beendet, ertönte bereits die Sirene. Das Einsatzstichwort lautete: Vermisstensuche im Wald. Die Mädchen und Jungen machten sich auf die Suche nach der vermissten Person. Nachdem der „Verletzte“ gefunden worden war, übernahmen die Jugendlichen die Erstversorgung und transportierten ihn anschließend gemeinsam zu einem imaginären Rettungswagen. Dabei waren vor allem Kenntnisse in Erster Hilfe sowie eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gefragt.

Nach der Nacht im Feuerwehrdienst folgte am nächsten Morgen bereits die nächste Herausforderung. Nach dem Frühstück wurden die Nachwuchsbrandschützer zu einem angenommenen Verkehrsunfall am Feldrand alarmiert. Zunächst musste die durch umgestürzte Bäume blockierte Zufahrt freigeräumt werden. Anschließend sicherten die Jugendlichen die Unfallstelle ab, versorgten die verletzte Person und kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe. Damit konnten mehrere typische Aufgaben eines Feuerwehreinsatzes praktisch trainiert werden.

Zum Abschluss der 24 Stunden wartete noch eine besondere Übung auf die Jugendfeuerwehr: eine Tiernotrettung auf dem Dorfteich. Dafür rückten die Mädchen und Jungen mit einem Schlauchboot aus.Hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lagen damit abwechslungsreiche und lehrreiche 24 Stunden. Neben jeder Menge Spannung standen vor allem praktische Übungen, Teamarbeit und das Trainieren wichtiger Fähigkeiten für den späteren Feuerwehrdienst im Mittelpunkt.