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Weitere Sprengvorrichtungen an Hochspannungstrassen in Sachsen entdeckt

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Symbolbild/Sören Müller

Landkreis Görlitz. Im Zusammenhang mit den Angriffen auf die elektrische Infrastruktur in Sachsen sind bei weiteren Suchmaßnahmen neun selbst hergestellte Sprengvorrichtungen entdeckt worden. Der unter Führung der Polizeidirektion Görlitz laufende Polizeieinsatz wurde am Sonntag beendet.

Die neuen Funde wurden im unmittelbaren Bereich von Hochspannungstrassen südlich des Umspannwerkes Graustein bei Schleife im Landkreis Görlitz gemacht. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen entschärften die Sprengvorrichtungen vor Ort. Damit steigt die Zahl der im Rahmen der Ermittlungen bislang aufgefundenen Sprengvorrichtungen in Sachsen auf insgesamt 21.

Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA) bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamtes Sachsen zu den Angriffen auf elektrische Infrastruktur. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Behörden bitten Bevölkerung um Hinweise

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, das Landeskriminalamt Sachsen und die Polizeidirektion Görlitz bitten die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung. Hinweise können über das eingerichtete Hinweisportal abgegeben werden. Auch telefonisch können Beobachtungen gemeldet werden. Das Hinweistelefon ist rund um die Uhr unter 0331 505950 erreichbar.
Hinweisportal: nrw.hinweisportal.de