Start Nachrichten Landkreis A14 bei Grimma: Brückenabriss schneller als geplant – Autobahn bereits wieder freigegeben

A14 bei Grimma: Brückenabriss schneller als geplant – Autobahn bereits wieder freigegeben

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Foto: Lucas Aurich im Auftrag der Autobahn GmbH

Grimma. Gute Nachrichten für Autofahrer auf der Autobahn 14: Die Hauptabbruchphase des Überführungsbauwerks „21Ü2“ bei Grimma konnte deutlich früher als geplant abgeschlossen werden.

Wie die Autobahn GmbH mitteilte, wurden die Arbeiten bereits am Sonntagabend erfolgreich beendet. Die seit Freitagabend bestehende Vollsperrung der A14 zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma wurde daraufhin vorzeitig aufgehoben. Seit 21:30 Uhr ist die Richtungsfahrbahn Dresden wieder befahrbar, die Richtungsfahrbahn Leipzig (Magdeburg) wurde gegen 22:00 Uhr für den Verkehr freigegeben. Ursprünglich war die Wiederöffnung erst für Montagmorgen, den 3. August, um 5:00 Uhr vorgesehen.

Der Abbruch des maroden Überführungsbauwerks lief seit Freitagabend rund um die Uhr unter Vollsperrung. Bereits im Vorfeld waren umfangreiche Vorbereitungen getroffen worden, um die Arbeiten möglichst effizient durchführen zu können. Nach Angaben der Autobahn GmbH konnten die Rückbauarbeiten schneller als erwartet umgesetzt werden.

Dritte Abrissphase beginnt

Mit dem Abschluss der Hauptabbrucharbeiten startet nun die dritte Phase des Gesamtprojekts. Diese soll voraussichtlich bis zum 7. September andauern. Zunächst muss ein im Abbruchbereich verlaufendes Fernmeldekabel umverlegt werden. Anschließend werden weitere Fundamente im Randbereich des ehemaligen Bauwerks zurückgebaut.

Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet dies jedoch keine erneute Vollsperrung. Die Arbeiten erfolgen unter Sperrung des Standstreifens. Die beiden Fahrstreifen je Fahrtrichtung bleiben erhalten, werden jedoch erneut nach links verschwenkt. Lediglich die Fahrstreifenbreiten werden reduziert.

Abschluss der Arbeiten Ende September geplant

In einer letzten Bauphase soll anschließend der Mittelstreifen wiederhergestellt werden. Während dieser Arbeiten wird der Verkehr mittels sogenanntem Rechtsverzug an der Baustelle vorbeigeführt. Auch dann stehen in beiden Richtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Nach aktuellem Stand rechnet die Autobahn GmbH damit, dass sämtliche Arbeiten am ehemaligen Überführungsbauwerk bis Ende September 2026 abgeschlossen werden können.

Die vorzeitige Freigabe dürfte insbesondere für Pendler und Reisende eine spürbare Entlastung bringen. Während der Vollsperrung war es auf den Umleitungsstrecken rund um Grimma, insbesondere auf der S38 sowie im Stadtgebiet, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen.