
Hohes Gras, dichte Hecken, feuchte Wegränder: Was für Hunde und Katzen nach Abenteuer riecht, ist für Zecken ideales Revier. Sie warten im Gras, bis ein warmer Wirt vorbeiläuft – und lassen sich abstreifen. Wer seinen Hund oder seine Katze nach dem Spaziergang nicht kontrolliert, riskiert Krankheiten wie Borreliose, Babesiose, auch Hundemalaria genannt, oder Anaplasmose.
Den richtigen Zeckenschutz finden
Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Hunde und Katzen mit geeigneten Repellentien geschützt werden, die die Blutsauger vom Stechen abhalten. Viele Tierhalter möchten auf synthetische Wirkstoffe verzichten und suchen nach natürlichen Alternativen. Die Auswahl an Präparaten ist groß, doch nur die wenigsten besitzen Nachweise zur Wirksamkeit. Hilfreich für die optimale Auswahl sind fünf Kriterien: Die Wirksamkeit gegen Zecken sollte durch Studien belegt sein. Wichtig ist ebenso eine gute Schmackhaftigkeit, damit das Präparat problemlos akzeptiert wird. Es sollte frei von Stoffen sein, die Unverträglichkeiten auslösen können, etwa Laktose. Zu achten ist auch auf einen standardisierten Wirkstoffkomplex, um einen gleichbleibenden Mikronährstoffgehalt sicherzustellen. Nicht zuletzt sollte das Präparat Fell und Haut unterstützen, um den natürlichen Abwehrmechanismus gegen Hautparasiten zu stärken.
Thiamin-Hefe-Komplex unterstützt den Hautstoffwechsel bei Zeckenabwehr
Eine natürliche Quelle, um den Hautstoffwechsel zu unterstützen, ist der Thiamin-Hefe-Komplex, welcher nur im Ergänzungsfuttermittel Formel-Z vorkommt. Fachtierarzt Dr. Enrico Schramm untersuchte dessen Wirkung in einer unabhängig geprüften Studie mit 105 Hunden und Katzen in Zusammenarbeit mit 23 Tierarztpraxen. Insgesamt wurde erneut eine deutliche Verringerung des Zeckenbefalls beobachtet: Hunde hatten 70 Prozent weniger frei im Fell krabbelnde Zecken und 79 Prozent weniger festsitzende Parasiten. Bei Katzen sank die Zahl der freien Zecken um 57 Prozent und die Zahl der festsitzenden um 76 Prozent. Auch Haut und Fell der Tiere wurden positiv bewertet. Mehr Infos dazu unter www.formel-z.info.
Zecken schnell finden und entfernen
Trotz geeigneter Schutzmaßnahmen sollte man Hunde und Katzen nach dem Aufenthalt im Freien gründlich absuchen, vor allem an Stellen mit dünner, gut durchbluteter Haut wie Kopf, Leisten und zwischen den Zehen. Gefundene Zecken sollten rasch und vorsichtig mit einer Zeckenzange oder -karte entfernt werden. Anschließend die Stelle desinfizieren und einige Wochen im Auge behalten. Denn zwischen dem Stich und einer möglichen Übertragung von Krankheitserregern vergehen oft mehrere Stunden – Zeit, die eine schnelle Fellkontrolle besonders wichtig macht. djd









