Sauberkeit als gemeinsame Aufgabe: Stadt Grimma setzt auf Mitwirkung der Bürger

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Archiv/Medienportal-Grimma

Grimma. Eine saubere Stadt ist kein Zufallsprodukt – sie entsteht durch das tägliche Verhalten ihrer Einwohner. Darauf macht die Stadtverwaltung von Grimma aufmerksam und ruft zu mehr Eigenverantwortung im öffentlichen Raum auf.

Oberbürgermeister Tino Kießig betont: „Sie lebt davon, dass viele mitdenken, Rücksicht nehmen und im Alltag Verantwortung übernehmen.“

Tatsächlich zeigen sich im Stadtbild immer wieder Probleme: Müll und Hundekot landen häufig dort, wo sie nicht hingehören. Das sorgt nicht nur für Ärger, sondern stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar. Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, selbst aktiv zu werden und zur Sauberkeit beizutragen.

Fünf Wege zu mehr Ordnung

1. Infrastruktur nutzen

Im gesamten Stadtgebiet stehen ausreichend Mülleimer und Hundetoiletten bereit. Besonders Hundebesitzer sind angehalten, stets eigene Beutel mitzuführen. Die Stadt hat erst 2025 viele Abfallbehälter erneuert. Wer Müll korrekt entsorgt oder wieder mitnimmt, leistet einen direkten Beitrag.

2. Probleme melden

Verschmutzungen, Schäden oder illegale Müllablagerungen können unkompliziert über den städtischen Mängelmelder gemeldet werden. Auch Hinweise auf verdächtige Beobachtungen sind erwünscht. In manchen Fällen kann bereits ein höflicher Hinweis unter Bürgern helfen, Fehlverhalten zu korrigieren.

3. Gemeinsam anpacken

Die Stadt setzt auch auf gemeinschaftliches Engagement. So sind mehrere Mitmachaktionen geplant: Ein Graffiti- und Aufkleber-Aktionstag an der Hochwasserschutzanlage sowie der traditionelle Subbotnik Ende März bieten Gelegenheiten, aktiv zur Verschönerung des Stadtbildes beizutragen.

4. Pflichten ernst nehmen

Nicht nur die Kommune ist verantwortlich: Anwohner sind laut Satzung verpflichtet, Gehwege vor ihren Grundstücken sauber zu halten. Regelmäßiges Kehren und das Entfernen von Unrat gehören dazu.

5. Angebote wahrnehmen

Mit Wertstoffhof, Kleiderkammer, Möbelfundus und Reparaturcafé stellt die Stadt verschiedene Möglichkeiten zur nachhaltigen Entsorgung und Weiterverwendung bereit. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und Ressourcen sinnvoll zu nutzen.

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt
Die Botschaft der Stadtverwaltung ist klar: Sauberkeit beginnt im Kleinen, entfaltet aber große Wirkung. Wenn viele Bürger Verantwortung übernehmen, bleibt Grimma ein Ort, an dem sich Menschen gern aufhalten.