Film ab im Klassenzimmer: SchulKinoWochen starten auch in Grimma

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Symbolbild/pixabay

Grimma wird im März erneut zum außerschulischen Lernort: Vom 16. bis 27. März 2026 beteiligen sich bundesweit Kinos an den SchulKinoWochen – und auch das Kino in der Nicolaistraße 2a öffnet seine Türen für Schulklassen aus der Region.

Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll: Unterricht raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Kinosaal. Die ausgewählten Filme sind dabei nicht nur Unterhaltung, sondern gezielt auf den Einsatz im Unterricht abgestimmt. Ob Deutsch, Ethik, Geschichte oder Kunst – die Bandbreite der Themen ermöglicht eine vielseitige Einbindung in unterschiedliche Fächer.

Für fünf Euro pro Sitzplatz können Schülerinnen und Schüler in Grimma Platz nehmen, Begleitpersonen haben freien Eintritt. Kurzentschlossene Schulen haben noch die Möglichkeit, Restplätze zu buchen. Zur Auswahl stehen unter anderem Filme wie „Rico, Oskar und der Tieferschatten“, „Vaiana 2“, „Sieger sein“, „Pumuckl und das große Missverständnis“, „Der letzte Walsänger“, „Dancing Queen“ oder „Paddington in Peru“.

Ein zentraler Bestandteil der SchulKinoWochen ist die pädagogische Begleitung. Zu jedem Film steht Lehrkräften kostenfreies Unterrichtsmaterial zur Verfügung, das eine gezielte Vor- und Nachbereitung im Unterricht erleichtert. Ergänzt wird das Angebot durch Fortbildungen, die sich speziell an Pädagoginnen und Pädagogen richten.

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online: Film auswählen, Termin buchen und den Kinobesuch in den Unterricht integrieren. Auf der offiziellen Webseite der SchulKinoWochen Sachsen finden sich zudem umfangreiche Materialien zur filmpädagogischen Arbeit.

Die SchulKinoWochen richten sich an alle Schularten und Klassenstufen. Als bundesweites Projekt zur kulturellen Bildung verfolgen sie das Ziel, Medienkompetenz zu stärken und das Kino als Lernort zu etablieren. In Sachsen wird das Projekt vom Verein Objektiv e.V. umgesetzt und durch das Kultusministerium gefördert.