Grimma. Ein Spaziergang endete am Samstagvormittag für eine Frau auf dem Mulderadweg zwischen Nimbschen und Höfgen mit einem dramatischen Rettungseinsatz.
Die Frau war gemeinsam mit ihren zwei Hunden entlang der Mulde unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf der westlichen Uferseite in den Fluss rutschte. Dabei brach sie in das teilweise zugefrorene Ufereis ein und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Bis zur Hüfte stand sie im eiskalten Wasser der Mulde und wartete auf Hilfe. Spaziergänger, die die gefährliche Lage bemerkten, reagierten schnell und wählten den Notruf.
Kurz darauf rückten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grimma, der Rettungsdienst sowie die Polizei zur Unfallstelle aus. In einem koordinierten Einsatz gelang es den Helfern, die Frau aus dem Fluss zu retten. Sie wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang keine weiteren Informationen vor.

Um die beiden Hunde der Frau kümmerten sich zunächst Feuerwehr und Polizei. Sie blieben unverletzt. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Betreten von Uferbereichen und Eisflächen lebensgefährlich sein kann. Besonders an Flüssen ist das Eis oft trügerisch und nicht tragfähig.











