Niesky. Zu einer ungewöhnlichen Verkehrsbeeinträchtigung kam es am Samstagabend an der See’er Kreuzung in Niesky. Gegen 20:40 Uhr meldete ein Fahrzeugführer der Polizei einen Schwan, der sich im Bereich der Bundesstraße 115 und der Staatsstraße 121 mitten auf der Fahrbahn aufhielt.
Nach Angaben des Anrufers zeigte sich das Tier ausgesprochen aggressiv. Selbst nachdem es kurzfristig von der Straße vertrieben worden war, kehrte der Schwan immer wieder an die Kreuzung zurück. Dieses Verhalten bestätigte sich auch vor Ort für die eingesetzten Beamten.
Über einen Zeitraum von rund drei Stunden tauchte der Schwan immer wieder sporadisch an der Kreuzung auf, verweilte dort einige Minuten und verschwand anschließend erneut. Die Polizei beobachtete die Situation, um mögliche Gefährdungen für den Straßenverkehr auszuschließen.
Trotz des ungewöhnlichen Einsatzes kam es bis zum Einsatzende gegen 23:45 Uhr weder zu konkreten Gefahrensituationen noch zu Verkehrsunfällen oder Sachschäden. Der tierische Störenfried blieb somit zwar hartnäckig, jedoch ohne Folgen für Verkehrsteilnehmer.










