Breitbandausbau in Kleinbardau wird vorgezogen

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Symbolbild/pixabay

Grimma/Kleinbardau. Aufgrund einer kurzfristigen Änderung im Bauablauf des südlichen Breitbandausbaugebiets beginnen die Arbeiten im öffentlichen Raum in Kleinbardau bereits Ende November.

Die Tiefbauarbeiten führt die Firma Umwelt 2000 mit ihrem Subunternehmen NCF Technic durch. Der Bauzeitraum ist vom 28. November bis zum 12. Dezember 2025 vorgesehen. Zum Ausbaugebiet zählen neben der bestehenden Trasse die Straßenzüge Am Dorfteich, Zur Alten Schmiede, Glastener Straße und Kleinbardauer Hauptstraße.

Synergieadressen als Teil des Förderprojekts
„In Kleinbardau werden die sogenannten Synergieadressen erschlossen, ein zusätzlicher Bestandteil des geförderten Gesamtprojekts in der Gemeinde Grimma“, erklärt Grimmas Breitbandkoordinator Uwe Beyer. Die erforderlichen Genehmigungen konnten erteilt werden, nachdem die bereits vorhandene Trasse ausgebaut worden war.

„Da der Ausbau der Synergieadressen aus förderrechtlichen Gründen innerhalb des Programms ‚Weiße Flecken‘ erfolgen muss, ist der Zeitplan für das gesamte Stadtgebiet äußerst straff“, so Uwe Beyer. Der Ausbau geförderter Adressen, für die ein Grundstücksnutzungsvertrag vorliegt, umfasst mehrere Schritte: Bau der Trasse bis zum Haus, Herstellung der Hauseinführung und Installation des Hausanschlusskastens, das Einblasen und Anschließen der Glasfaser sowie die abschließende Messung des Anschlusses.

Abstimmung mit den Eigentümern
Bei förderfähigen Adressen, deren Eigentümer keinen Anschluss wünschen, endet der Ausbau an der Grundstücksgrenze. Zur Abstimmung der Trassenführung auf privatem Grund nimmt Herr Oparzela von NCF Technic direkt Kontakt mit den Eigentümern auf. Er stimmt zudem den genauen Standort des Hausanschlusskastens ab.

Für terminliche Rückfragen ist Herr Oparzela  telefonisch unter 0160 / 94901367 erreichbar. „Um den engen Zeitplan einhalten zu können, bittet die Stadt Grimma alle betroffenen Eigentümer um Unterstützung“, so Uwe Beyer. „Nur so können wir den kostenlosen Glasfaseranschluss für alle förderfähigen Adressen realisieren.“