Luftrettung an den Stationen Dresden und Bautzen neu vergeben

LDS-Präsident Béla Bélafi besuchte Luftrettungstraining

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Symbolbild/pixabay

Sachsen. Die Landesdirektion Sachsen hat die Konzessionen für die Dienstleistung der Luftrettung an den Stationen Dresden und Bautzen neu vergeben.

Die Zuschläge wurden für beide Stationen an die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH erteilt. Somit wird auch ab dem 1. Januar 2027 die DRF Luftrettung für einen Zeitraum von neunzehn Jahren die Luftrettung von Dresden und Bautzen aus sicherstellen. Die DRF Luftrettung erfüllt die Aufgabe an diesen Stationen bereits seit 2019.

Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi, überzeugte sich beim Frühjahrstraining Luftrettung im Zittauer Gebirge von der Leistungsfähigkeit aller Beteiligten. Von einer Übungsbasis im Seifhennersdorfer »Querxenland« aus übten am 20. und 21.03.2026 die Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes gemeinsam mit der DRF Luftrettung die Rettung verunfallter Bergsteiger mit einem Hubschrauber.

»Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher hohen Einsatzbereitschaft und Professionalität ehrenamtliche Bergretter und Hubschrauberbesatzung hier üben, damit im Ernstfall Bergsteiger und Wanderer schnell medizinische Hilfe erhalten.« so der LDS-Präsident Béla Bélafi.

Der neue Konzessionsvertrag für die Station Dresden regelt erweiterte Einsatzzeiten. Der in Dresden stationierte Rettungshubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7:00 Uhr) bis Sonnenuntergang alarmierbar sein. Neu ist, dass in den Herbst- und Wintermonaten die Alarmierung bis 19:00 Uhr möglich ist. Dies ist eine Reaktion auf das hohe Unfallaufkommen in der Dämmerungszeit.

Der in Bautzen stationierte Rettungshubschrauber ist auch zukünftig »rund um die Uhr« alarmierbar und mit einer Winde ausgestattet. Damit werden Rettungseinsätze in schwer zugänglichem Gelände, insbesondere in der Sächsischen Schweiz und im Zittauer Gebirge, abgesichert.