Sachsen. Aktuell werden Privatpersonen in Sachsen vermehrt mit dem Versprechen auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) angerufen.
Hierbei handelt es sich um unseriöse Angebote, die darauf abzielen, persönliche Daten abzugreifen oder Vorauszahlungen für nicht existierende Dienstleistungen zu erlangen.
Das Ministerium weist darauf hin: Das Förderverfahren für den ESF wird in Sachsen ausschließlich über die Sächsische Aufbaubank Förderbank – (SAB) abgewickelt. Die SAB tritt in keinem Fall proaktiv an Sie heran, um Ihnen eine Förderung anzubieten oder gar bereits zuzusagen. Die SAB nimmt erst dann persönlich mit Ihnen Kontakt auf, wenn Sie sich zuvor mit Ihrem Anliegen an die SAB gewendet haben. Ebenso setzt die SAB niemanden unter Druck, einen Antrag auf Förderung zu unterschreiben. Die Beantragung von Fördermitteln ist freiwillig. Für die Förderung werden auch keine Gebühren oder Anzahlungen verlangt.
„Wir raten dringend davon ab, persönliche Daten freizugeben. Bei Verdacht auf Betrug wenden Sie sich an die Polizei oder das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF).“ Wenn Sie Opfer von Betrug oder eines Betrugsversuchs geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Wenden Sie sich hierfür an das für Sie zuständige Polizeirevier oder rufen Sie die Polizei unter der 110.
Jede Anzeige unterstützt die Ermittler dabei, neue Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen und die Täter dahinter zu überführen. Darüber hinaus erhält die Polizei dadurch wichtige Informationen zum Ausmaß des Deliktfeldes. Eine Anzeige können Sie persönlich auf jeder nächstgelegenen Polizeidienststelle oder bei der Onlinewache der Polizei Sachsen erstatten.











