Erfolglose Betrugsversuche mittels Spoofing

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Symbolbild/pixabay

Borsdorf/Panitzsch/Taucha. Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion kam es kürzlich zu vermehrten Spoofing-Anrufen, die aber alle erfolglos verliefen.

Eine unbekannte Frau rief im Bereich Borsdorf und Taucha mehrere ältere Bürgerinnen und Bürger an und gab sich als Polizistin aus. Mit verschiedenen Geschichten wurde den Opfern suggeriert, dass ihre persönlichen Daten im Rahmen von Straftaten bei Tatverdächtigen festgestellt wurden.

Als die Anrufe eingingen, wurde im Display der Festnetztelefone die 110 angezeigt und somit suggeriert, dass die echte Polizei am Hörer ist. In allen Fällen unterbrachen die gut aufgeklärten Rentner selbst das Telefonat, weil sie die Betrugsversuche erkannten. Es kam in keinem Fall zu einem Vermögensschaden.

Zum Hintergrund: Betrüger nutzen »Call-ID-Spoofing«, um bei Anrufen die Nummer der Polizei (110) auf dem Display vorzutäuschen. Die echte Polizei Sachsen ruft nie mit der 110 an. Bei solchen Anrufen: Sofort auflegen, keine persönlichen Daten preisgeben, kein Geld übergeben und den Vorfall über die echte 110 melden. Dabei nicht die Wahlwiederholung drücken, sondern die 110 selbst eintippen, da man sonst wieder bei den Betrügern landet.